festplattenkie schrieb am 24. März 2006 14:28
> >
> > > 1. ist ein Kilobyte exakt 1024 Byte groß usw, fehler 1
> >
> > Guten Morgen! Wir leben in 2006. Einige Jahre, nachdem die IEC ein
> > Kilobyte als 1000 Byte definiert hat.
>
> Nur interessiert es in der IT-Praxis absoluit niemanden, was sich die
> IEC ausdenkt. Sowohl im Handel (RAM z. Bsp.) als auch in
> Fachgesprächen sind 1024 ein Kilo, da unterscheidet sich die EDV eben
> von anderen Fachbereichen.
Die “EDV” geht da aber vollkommen unkonsequent vor. Siehe
MHz,GHz,Mbit,KB/s,Kbit/s,mm
> Nur Festplattenangaben sind, waren immer
> und werden auch die Ausnahme bleiben.
Zum Glück setzt sich da langsam überall ein Umdenken durch (gut, bei
Dir nicht, macht aber nichts).
Hallo,
habe in meinen Rechner (bisher mit 2 80GB-IDE-Platten) eine neue
500GB-SATA-Platte von Samsung eingebaut. Platte vom alten Windows aus
partitioniert und formatiert. Windows XP und SP2 drauf installiert,
läuft soweit. Das Board ist ein etwas älteres A7N8X von Asus.
Beim Draufkopieren meiner Daten von den alten Platten begann der
Rechner dann gründlich einzufrieren. Auf jedem Fall immer beim
Zugriff auf einen bestimmten Ordner, ich möchte aber nicht
ausschließen, dass das auch woanders auftritt. In einem Fall fror der
Rechner ein, als ich eine Partition umbenennen wollte. Das passiert
auch beim Zugriff von der alten Windows-Installation aus.
Da mir sowas zum ersten Mal passiert und ich von SATA nicht so viel
Ahnung habe - nur dass ich nach der nicht wirklich einfachen
Windows-Installation ahne dass da etwas mehr Fleisch dran ist -
wollte ich erstmal fragen, ob man daraus schon schließen darf, dass
die Platte defekt ist, oder ob es möglich ist, dass ich doch
irgendwas vergessen habe zu installieren, oder so. Im Prinzip läuft
es ja.
Habe auf der Samsung-Website nicht allzuviel gefunden, Festplatten
fehlen da irgendwie bei den ganzen Produktkategorien.
Formatiere grade die Platte in leerer Hoffnung nochmal, bin aber
trotzdem für Hilfe dankbar.
Viele Grüße
j
> >
> > Eine schnelle Startfestplatte/Applicationfestplatte bringt mehr
> > Performance als ein schnellerer Prozessor!!!
>
> Besonders bei Datenbanken mit den vielen Randomzugriffen ist ein
> RAID-System nur für die Sicherheit gut. Performance bringt sie
> null.
> Hier hat sich der Umstieg auf schnellere HDD’s voll gerechnet.
>
>
Ja, und um es nochmal für die normalen Anwender zu wiederholen, die
nicht jeden Tag hinter ihrem Raid schnarchen, sondern fleissig
“PC-150″-Speicher kaufen, um grad mal 2Mhz mehr übertrakten zu können:
Auch beim normalen Desktop bringt ne schnelle 7200er oder 10000er
Platte mit geringer Zugriffszeit mehr als ein paar MhZ mehr Takt. Mit
sowas kann man oft auch alte Systeme mit K6-2-300 oder vergleichbaren
CPUs recht ordentlich NT- oder Win2K-tauglich machen. Eine schnelle
Platte und 256MB RAM sind billiger als ein neuer Rechner und einfacher
zu installieren als ein Prozessorwechsel oder gar ein Boardupgrade ist
es allemals.
JaJa auch unter Linux bringts was, bevor die Kinder wieder krähen.
WmS.
:
>
> > Wäre prima gewesen.
> >
> > Dies stimmt aber mit meinen Praxiserfahrungen nicht überein. Ein
> > eingebautes RAID-System (getestet habe ich Level 0 und 1) brachte
> > rein
> > gar nichts. Ein Möglichkeit wäre u.U., die Indices auf einer
> Platte
> > und
> > die Datenbank (die Datensätze) auf einer anderen unterzubringen
> > (natürlich ohne RAID). Dies war mir aber zu heikel.
>
> Falsche Liga Freund.
> Ich habe hier ein Hitachi Raid mit 40x IBM 7200er und da kommen
> ohne Einbrüche 80 Mbyte/sec über den U2W-Bus mit Zugriffszeiten,
> die
> sich sehen lassen können.
> Es macht keinen Sinn Aldi-Preise und Ferrari-Leistung zu wollen, da
> wird dann immer geschummelt.
> Und wer wirklich derart unternehemskritische Daten hat die diese
> DB-Performance brauchen, dem sind die 50TDM wirklich völlig egal.
>
> Pascal
Falsche Liga ist gut. Eher: Schuster bleib bei Deinen Leisten.
Also 50 TDM wollte ich sicherlich nicht ausgeben, aber die 3 HDD’s plus
ICP Vortex waren auch schon um die 5 TDM (1998) wert. Zugegeben, dies
kommt an die o. g. Konfiguration nicht ran, allerdings hätte es die
auch nicht gebracht!!! Wieso?
Mir reichte für die DB (Größe so ca. 1,5 GB) eine Platte mit 8 GB aus.
Deshalb verwendete ich 2 entsprechend große Platten (RAID-Level 1).
Dies bringt Performanceseitig gar nichts, nur Sicherheit. Auch die
Steigerung des Datendurchsatzes ist für DB rel. egal. Hier erfolgen
fast ausschließlich randomisierte Zugriffe und die Übertragung von
meist sehr kleinen Blöcken. Dafür reicht die Übertragungsrate von,
sagen wir mal 10 MB/s, voll aus und der limitierende Faktor wird die
Zugriffszeit. Die jedoch verändert sich im RAID überhaupt nicht.
Ob sich die Performance mit Mehrkanal-RAID irgendwie steigern läßt,
weiß ich allerdings nicht. Wie gesagt wäre es noch möglich Indeces und
Datensätze auf unterschiedlichen Platten unterzubringen. Dieser
Eingriff in die Software war mir allerdings zu heiß.
Ich habe mir einfach mal zwei schnellere HDD gekauft
(Cheatah 10k 15k) und bin seitdem echt glücklich.
Servus iPille
festplatten1) Ein Raidsystem bringt nur bei großen Dateien echte Vorteile.
> Bei
> > Datenbankzugriffen oder ähnlichem Kleinkram ist die Zugriffszeit
> > das
> > entscheidende Kriterium.
>
> Ich denke das muss man trennen: Datenbanken etc. brauchen eine
> kurze
> Zugriffszeit, das ist klar. Dennoch kann ein RAID helfen, da man
> damit
> gleichzeitg zwei unterschiedliche Datensaetze lesen kann, ergo die
> Zugriffzeit effizient beinahe halbiert.
>
Wäre prima gewesen.
Dies stimmt aber mit meinen Praxiserfahrungen nicht überein. Ein
eingebautes RAID-System (getestet habe ich Level 0 und 1) brachte rein
gar nichts. Ein Möglichkeit wäre u.U., die Indices auf einer Platte und
die Datenbank (die Datensätze) auf einer anderen unterzubringen
(natürlich ohne RAID). Dies war mir aber zu heikel.
[Snip]
>
> 3crn!
:
> Lieber Verfasser da oben,
> vielleicht sollten Sie sich mal erst erkunden bevor Sie hier so nen
> Schwachsinn schreiben.
>
> 1) Ein Raidsystem bringt nur bei großen Dateien echte Vorteile. Bei
> Datenbankzugriffen oder ähnlichem Kleinkram ist die Zugriffszeit
> das
> entscheidende Kriterium.
Ich denke das muss man trennen: Datenbanken etc. brauchen eine kurze
Zugriffszeit, das ist klar. Dennoch kann ein RAID helfen, da man damit
gleichzeitg zwei unterschiedliche Datensaetze lesen kann, ergo die
Zugriffzeit effizient beinahe halbiert.
> 2) SCSI ist immer noch das Nonplusultra, wenn
festplattenu parken. Ob das gelingt hängt vom Netzteil ab (größe der
> Elkos und Speicherdrosseln).
Sicher ? Andere Möglichkeiten wären, das es auf der Platte selber
einen Kondensator ausreichender Größe gibt um die Köpfe in sichere
Pos. zu begehen. Oder das das Auslaufen der stromlosen Platte genutzt
wird um genug Saft zu generieren ?
> Dennoch ist die Festplatte für eine
> Spielekonsole, bei der sowohl im Betrieb als auch beim Transport
> schon mal Stöße, Vibrationen (Lautsprecher!) und Schläge auftreten
> können, technisch gesehen schlecht geeignet
Nönö. Schau Dir mal mobile MP3-Player mit Platte an. Oder einfach
mal, was mein Laptop so alles mitmacht. Platten sind viiiiel robuster
als ihr Ruf es ahnen läßt. Und nicht nur deutlich billiger als
Flash-Speicher, sondern in den Größenordnungen ist Flash-Speicher
einfach nicht bezahlbar.
Wieviele Erase-/Schreibzyklen sind bei Flash-Proms eigentlich
mittlerweile garantiert ?
festplattenßten einigermaßen intelligent sein, um das nötige Hin- und
> > Herschieben der Daten in den Griff zu bekommen. Ich habe nicht
> > umsonst nach
> abaer aber. nicht alles ist ein Bug.
>
> Es ist eigentlich ganz einfach:
> Dem Mainboard liegt eine CD bei, auf der der Treiber für den
> ATA/100
> Controller ist. Diese Dateien muß man sich auf eine Diskette
> kopieren
> (am besten holt man sich den akt. Treiber aber aus dem Internet).
>
> Beim booten von CD kommt irgendwann die Meldung (sinngemäß)
> “Drücken sie Taste …, um zusätzliche Treiber zu installieren”.
>
> Das sollte man tunlichst machen und die Treiber von Diskette
> einspielen.
Hast Du das schon mal mit einem WinNT4 getestet? Nach Deiner
Theorie muesste NT nach dem Einlesen der Diskette also
Festplatten >8GB unterstuetzen.
> Das ganze hat nichts mit der Festplattengröße zu tun, sondern liegt
> daran, daß moderne Festplatten nicht mehr am
> Standard-IDE-Controller
> betrieben werden. ATA/100 ist im prinzip ein eigenständiger
> Controller
> (ähnlich wie SCSI).
Nach Deiner Theorie haette das auch fuer ein SCSI-System
funktionieren muessen. Ich hatte den Aerger mit einem
SCSI-System und hatte von NT den SCSI-Controller erkennen lassen.
NT kennt allerdings Platten >8GB erst nach Einspielen eines
Service Packs. Und Services Packs kann ich erst *nach*
der Installation von NT einspielen. Genau da ist der Wurm
drin.
Nun ist das schon alles eine Weile her, und ich habe auch noch
nicht nach zusaetzlichen SCSI-Treibern recherchiert, die ich
haette an besagter Stelle einspielen koennen. Wuerde so etwas
helfen? Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht?
Der Meinung von Stefan3 schliesse ich mich uebrigens an.
Eine Windows-Installation durchfuehren zu muessen ist fuer
einen Laien unter diesen Umstaenden alles andere als
empfehlenswert. Eine SUSE-Linux-Installation ist uebrigens
nach einer halben Stunde erledigt…
d01phin