> die 400gb Platte mit 5 (veralteten Pattern) ist mechanisch ja wohl
> anfaelliger als eine HDD mit 2 oder 4 Pattern.
Warum halten die meisten SCSI-Platten, die oft mehr Pattern haben,
trotz höherer Beanspruchung statistisch gesehen meist länger, als
IDE-Platten? Theoretisch stimme ich Deinem Gedankengang natürlich
vollkommen zu (zudem einem von den Marketingabteilungen ständig
suggeriert wird, die neuen Platten laufen dank Flüssigkeitslagern und
anderen Spielereien leiser und zuverlässiger), aber praktisch ist die
Qualität der Platten seit der Jahrtausendwende scheinbar irgendwie
ziemlich in den Keller gegangen, wenn man die stetig steigende Anzahl
der Reklamationen betrachtet…
> PS: Hitachi = IBM und die haben das verkauft weil die Technik nicht
> so astrein war… nie wieder IBM !
PS: Hitachi != IBM. Und die haben schon gute Platten gebaut, bevor
sie die Festplattensparte von IBM gekauft haben. Und ich vermute
auch, daß bei dem Kauf hauptsächlich Marken- und anderen Rechte sowie
einiges an Know-How (welches bei IBM abseits der Qualitätsprobleme
zweifelsohne vorhanden war/ist) für Hitachi von Interesse war.
Nebenbei bemerkt erreichen selbst DTLAs (und ich hatte einige zu
beklagen) erstaunlicherweise bei heftiger aktiver Kühlung auf
durchgehend unter 30
festplattenchnapp]
> Lieber Verfasser da oben,
> vielleicht sollten Sie sich mal erst erkunden bevor Sie hier so nen
> Schwachsinn schreiben.
>
> 1) Ein Raidsystem bringt nur bei großen Dateien echte Vorteile. Bei
> Datenbankzugriffen oder ähnlichem Kleinkram ist die Zugriffszeit
> das entscheidende Kriterium.
So wahr mir Gott helfe und zwar deutlich
> 2) SCSI ist immer noch das Nonplusultra, wenn
festplattenes das Ding auch mit DVB-S-Tuner?
Gibt es sowas überhaupt?
DVB-Empfang Festplatte DVD-Brenner (elementare) Schnitt-
Authoringfunktionen?
Mir ist leider kein derartiges Fertigprodukt bekannt. Ich mache seit
Anfang des Jahres DVB-Recording mit einer dBox2 unter Neutrino, die
Bearbeitungs- und Authoringfunktionen übernimmt ein Sammelsurium aus
diverser Software. An Stelle der dBox könnte man natürlich auch eine
entsprechende DVB-Karte nehmen.
> Dann wäre es perfekt.
Die Ergebnise SIND perfekt - sofern es funktioniert und man sich die
Arbeit macht. Bei mir sind es mindestens ca. 45 Min. für
Nachbearbeitung und Authoring, dann noch mal etwa 25 Minuten für den
Brennvorgang.
Eine separate Box, in der alles intergriert ist und die vielleicht
etwas besser mit den gelegentlich auftretenden digitalen
Empfangsstörungen umzugehen weiss, das wäre mir schon einiges Wert.
Nach meinem bisherigen Kenntnisstand sind alle Festplattenrecorder
mit Brenner für analogen Input gedacht.
Falls aber doch, und auch in einer Kabelversion verfügbar, bitte
Nachricht!
> Digital rein, auf HDD zwischengespeichert und bearbeitet.
Yep. Und wenn die Datenrate nicht gerade extrem niedrig ist, wie z.B.
manchmal bei ARD-Kanälen der Fall, ist die Qualität dee Ergebnisse
einfach “atemberaubend”.
> Und bei Bedarf auf DVD archivieren.
Mich beschleicht der Verdacht, das hier die Copyright-Mafia ihre
Hände mit im Spiel hat. Die Datenherren träumen schon heute laut von
Miet- und Pay-per-View-Modellen, möglichst auf Streamingbasis, auf
jeden Fall mit DRM verkrüppelt. Private Sammlungen und Archiverungen,
deren einzelnen Nutzungsvorgänge sich jeder Kontrolle von aussen
entziehen, könnten diese Pläne stören. Ich denke da immer an diesen
komischen Media-Computer von HP/Microsoft, bei dem der integrierte
Brenner künstlich blockiert ist, Aufnahmen also nur auf Platte
möglich sind und auch nur mit dem selben Gerät abspielbar sind….
:-((
Viele Grüße
Hi!
> kann mir irgendwer erklären, warum ich ein Laufwerk brauche, das
> sowohl Plus als auch Minus schreibt?
Solange beide Rohlingentypen erhältlich sind:
Überhaupt nicht.
> OK, ich könnte heute Plus morgen Minus und übermorgen wieder Plus
> verwenden, aber was bringt das, ausser vielleicht temporäre
> Preisvorteile auszunutzen.
Das wäre IMO der einzige objektiv erkennbare Vorteil.
Ich persönlich bin, was Rohlinge angeht, nicht sehr
experimentierfreudig sondern klebe an dem, was sich mit meinem
Brenner bewährt hat. Es gibt einfach zu viel Mist….
> Wenn Plus abgeschafft wird, wäre ich dann nur halb gearscht, wenn ich
> statt eines Plus Recorders einen Plus/Minus habe? Ne Freunde, denn
> bis eines der beiden Formate vollkommen ausgestorben ist, so daß ich
> weder Rohlinge noch Player bekomme,
Das einzige Problem wäre der Rohling-Nachschub. Lesbar bleiben die
vorhandenen Scheiben auf jeden Fall.
> Wozu also der Mehrpreis für ein Gerät, das beide Formate schreiben
> kann?
Ich sehe keinen Vorteil darin, zusätzlich auch ‘-’Kompatibel zu sein.
Ich glaube, die Sache ist rein psychologischer Natur. Viele Leute
sind verunsichert, vielleicht sind manche auch noch ehemalige
Betamax- oder Video-2000-”Geschädigte” und wollen nun kein Risiko
eingehen. Das dieses Risiko wegen der Kompatibilität der
Abspielgeräte zu beiden Standards sich auf den Brennerpreis
reduziert, geht dabei oft unter.
Ein zweites Moment:
Die Vertreter des langsam in die Defensive geratenden Minus-Lagers
sehen im Übergang zu den Beides-Brennern einen eleganten
Rückzugsweg….
Viele Grüße
> Kann einer dasselbe (in %) von z.B. P2s behaupten? Sollbruchstelle:
> Festplatte.
> Eine Festplatte, welche 10 Jahre lang läuft ist viel häufiger
> anzutreffen als eine relativ neue, welche länger als 3 Jahre
> mitgemacht hat.
Wie sehen denn hier in der Runde die Erfahrungen mit Maxtor-Platten
aus? Meine älteste war im Oktober zwei Jahre alt und fängt jetzt so
langsam an rumzumucken - beim Kopieren größerer Datenmengen friert
gelegentlich das System ein, gleich ob Windows oder Linux. Es
geschieht reproduzierbar nur mit dieser Platte (es hängen noch drei
andere im Rechner drin, die machen keinen Ärger; ich habe auch mal
die Ports getauscht, same result).
Meiner Schwester ist kürzlich eine Maxtor weggestorben, ein Freund,
der als Admin in einem Uni-Institut arbeitet, hatte die letzten
Monate drei tote Maxtors… - ist das lediglich eine zufällige
Häufung oder hat das System?
Hanna, die sich jetzt mal eine Samsung geholt hat.
festplatten 3 IBM Festplatten:
40GB 60GXP (IC35L040 AVER07-0) Thailand, Mai 2001
40GB 60GXP (IC35L040 AVER07-0) Thailand, Juni 2001
60GB 120GXP (IC35L060 AVVA07-0) Thailand, Februar 2002
Alle Platten laufen ~16h pro Tag und es gab noch nie Probleme. Die
einzige Auffälligkeit bei allen Platten war ein ab und zu recht
lautes geklicke, wenn sie viel arbeiten mußten. Nachdem ich aber ein
neues Board istau.de/2008/09/08/howto-pc-selbst-zusammenbauen/”>erworben (nForce) und den alten VIA-Dreck
herausgeschmissen habe, war das Klicken komischerweise verschwunden.
Auch in meinem Bekanntenkreis habe ich niemanden mit defekten IBM
Platten. Ich glaube nicht, dass IBM eine sigifikant höhere
Ausfallrate als andere Hersteller hat, zumindest nicht bei der
60GXP/120GXP Serie. Ich denke, dass vielleicht einige schlechte
Chargen in Unmlauf geraten sind (Vielleicht aus der Fabrik in Ungarn,
die auch geschlossen worden ist). Selbst eine besonders hohe
Ausfallrate bei der 75GXP konnte nicht bestätigt werden.
(http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/data/bo-26.04.01-000/default.shtml
festplattentrottel macht denn keine Backups ???
> alle meine dateien gehen nachts via ftp zu meinem provider
> das ich und mein provider abkackt (gleichzeitig) halte ich für sehr
> unwahrscheinlich.
Was heisst hier trottel.
Nur meist hat man das backup auf band im (panzer)schrank und der
steht ja auch im Betrieb.
Und um mal bei deinem niveau zu bleiben: welcher trottel schickt
mehrere mega(oder sogar giga)byte an _sensitiven_ firmendaten an
einen provider, dessen plattenplatz evtl. beim konkurs an den
höchstbietenden verkauft wird.
auch wenn das nicht geschieht ist der datenversand per isdn oder
sogar dsl (wozu brauchen normale betriebe dsl???) auch nicht grade
die schnellste und abhörsicherste lösung die es gibt.
wie lange soll denn da das tägliche backup dauern?!
welcher provider stellt soviel platz, dass auch noch mehrere
backupsätze platz haben?
und wieviel soll das denn kosten?
für einen privatmann, der nicht viel zum sichern hat und der
cd-brenner-euphorie enthalten konnte ist das ftp-schieben sicher
einfach, aber für firmen würde ich sagen: inakzeptabel.
bye
ToniT
festplattenr trottel macht denn keine Backups ???
> > alle meine dateien gehen nachts via ftp zu meinem provider
> > das ich und mein provider abkackt (gleichzeitig) halte ich für sehr
> > unwahrscheinlich.
> Was heisst hier trottel.
> Nur meist hat man das backup auf band im (panzer)schrank und der
> steht ja auch im Betrieb.
Ack. Wie das Beispiel zeigt ist das aber oft nicht ausreichend. Oft
wird eine einfache Regel ausser aucht gelassen: Daten und Backup
sollten hinreichend voneinander getrennt aufbewahrt werden dass sie
nicht durch einen Schadensfall vernichtet werden.
Denn wenn nun durch einen Brand, Einbruch oder eben Hochwasser beides
zerstört wird, hätte man sich die Arbeit mit dem Backup auch ganz
sparen können. Deshalb sollte IMHO zumindest ein Backup pro Woche
ausser Haus aufbewahrt werden. Das Freitags-Tape ins
Bankschliessfach
Hi folks!
manche scheinen zu vergessen, daß IDE-festplatten grundsätzlich nicht
für einen 24/7 Betrieb geeignet sind. Bisher habe ich mit IBM (und
ich nutze schon seid gut 10 Jahren IBM-Platten) nie Probleme. Zwei 60
GB Deskstar-Platten laufen bei mir im Linux-Rechner im Raid-1
Verbund.
Dagegen kann man auch halten, das Seagate-Platten z.B. aus
unerfindlichen Gründen für RAID-Verbunde absolut ungeeignet sind.
Dagegen sind Maxtor-Platten eher zusammengeschraubte Fischbüchsen,
die sogar teilweise noch Inkompatibilitätsprobleme mit verschiedenen
Mainboards/BIOS haben. Und WD-Platten sind zwar ganz gut (haben lange
Zeit IBM-Platten in Lizenz gebaut und kaum einer hats gemerkt) aber
sterben auch recht häufig und halten nicht sehr lange.
Dagegen habe ich noch eine Conner und eine Quantum, die mittlerweile
seid 12 Jahren ihren Dienst verrichten und das bis heute klaglos.
Zum einen sind auch die immer weiter sinkenden Preise schuld. Der
User will billig und groß … klar daß das auf Kosten der Qualität
geht. Man schaue sich zum Vergleich mal eine SCSI-Platte an (und
deren Haltbarkeit).
Wer also bedingungslose Qualität und Verfügbarkeit will und dann auf
billige IDE-Platten setzt (insebondere im Servereinsatz) darf sich
nicht wundern, wenn dann die Platten mal Hops gehen.
cu …
> Was ist an dieser Erkenntnis neu?
>
> Es ist das was viele nicht glauben wollen wenn man ihnen erklaert,
> das ihr Fileserver rund 10.000 Euro kosten wird.
>
Glückwunsch, Du hast den Glauben an das Gute noch nicht verloren,
(oder sollte ich sagen das Vertrauen in die Industrie, technische
Innovation, etc.)
> Dann kommt der Student, meint mit Linux und einem PC eine hoehere
> Perfomance bei einem 5tel des Preises erreichen zu koennen, das die
> CPU alleine ja doppelt so schnell ist.
ja, ja, der arme Student muss wieder der Sündenbock sein :-), bei all
dem was in den letzten Jahrzehnten verbrochen wurde bleibt doch als
Vergleichskriterium bei ähnlichen Produkten nur noch der Preis übrig
- wohlgemerkt ich begrüsse das nicht! Aber das entspricht auch meiner
Erfahrung.
>
> Und dann wird aus einfacher preisguenstiger PC-Hardware (100 GB fuer
> unter 100 Euro) ein PC zusammengstrickte, der zweifelsohne recht
> flott ist. Nach drei Monaten Dauerbetrieb raucht die erste Platte ab
> (nicht nur IBM), der CPU-Kuehler kackt nach 5 Monaten ab und nimmt
> die preisguenstige AMD-CPU gleich mit, diese wiederum kuemmert auch
> gleich um ein neues Motherboard.
ja, und wenn Du den Anruf wegen dem Hardwareausfall bekommst, dann
explodiert Dein Handy-Akku, Notruf funktioniert erst beim Dritten
Anlauf da das professionelle Hightech-Telefonnetz überlastet war,
Notarzt im Mercedes-Stern kommt nicht sofort aus der Garage wegen
Zündungsproblemen, endlich auf der Strasse ist die verbleibende
Rheinbrücke verstopft, überlastet, da die andere eine einzige
Baustelle ist, die Strasse in der Du wohnst ist eine Einbahnstrasse
und Du wohnst am Ende und heute ist wieder mal durch die wilde
Parkerei die Zufahrt versperrt. Da Du dich immer körperlich topfit
gehalten hast war es einfach für Dich die paar Studen Verzögerung zu
überstehen. Nochmal Glück gehabt. Leider wirst Du an den
Nachwirkungen des Medikamenteneinsatzes sterben, da auf Grund von
nicht vorhersehbaren Problem bei der Medikamentenherstellung es zu
einer “ungewollten” Verunreinigung kam, die durch leider durch die
vollautomatische “tod”sichere Qualitätsprüfung nicht erkannt wurde.
>
> Der Rechner soll repariert werden - nur einen Grossteil der
> Komponenten ist nicht erhaeltlich - fuer denn neuen Raid-Controller
> gibt es noch keine Linux-Treiber.
>
> usw.usw.usw…
welche Baukompenente wird denn noch jahrelang in gleicher Qualität
produziert? Und dass wir bei Computerteilen extrem kurze
Produktzyklen haben ist doch schon lange bekannt! Und auch dass gerne
ein “neuer” Standard eingeführt wird - natürlich nie mit dem
Hintergedanken dadurch den Anwender zu einem kompletten Produkttausch
zu zwingen.
>
> Eine gute SCSI-Platte kostet zwischen 500 und 1000 Teuros - sie
> laeuft aber auch nach drei Jahren 24*7 Vollast noch und die 800 MHz
> passiv gekuehlte CPU versieht nach Jahren noch ihren dienst.
mmmh, mal sehen, ich habe hier ca. 50 SCSI-Platten, alle aus diversen
Raid-Systemen, überwiegend als Compaq gelabelt und die defekten
Totalausfälle sind 5x Seagate, 1x IBM, 1x Fujitsu. Was wohlgemerkt
nichts über die heutige Qualität der Platten aussagt. Die anderen
Platten funktionieren noch, d.h. sie überleben eine
Komplett-Formatierung, sind aber deutlich lauter, vibrieren oder
geben andere Geräusche von sich.