Re: IBM einfach nur schlecht !!!! - IBM-Festplatten von Hitachi
festplattenabe ich noch eine Conner und eine Quantum, die mittlerweile
> seid 12 Jahren ihren Dienst verrichten und das bis heute klaglos.
Bitte keine Äpfel mit Birnen vergleichen! Die älteren Platten (auch
IBM aus der DTTA oder DAQA-Serie) sind deutlich langsamer und haben
niedrigere Kapazität, zudem gab es zu dieser Zeit noch keine
Massenproduktion wie heute (wer hatte damals schon einen PC…).
> Zum einen sind auch die immer weiter sinkenden Preise schuld. Der
> User will billig und groß … klar daß das auf Kosten der Qualität
> geht. Man schaue sich zum Vergleich mal eine SCSI-Platte an (und
> deren Haltbarkeit).
SCSI-Platten sind toll, keine Frage. Aber dort ist die Preis/Leistung
in meinen Augen nicht für private Zwecke gegeben. Produktivsysteme,
die wirklich viel Geld mit Rechnern und deren Leistung verdienen
werden den Teufel tun und IDE benutzen. Hier läuft sowieso SCSI im
RAID-1 mit zusätzlichen Backups etc. Der normale Privat-User muss
aber nunmal in die eigene Brieftasche schauen…und dafür, dass alle
Welt heute grössere Kapazitäten braucht können die armen
Plattenhersteller ja wohl nichts, sondern wir alle MP3-, DivX- und
Spielesüchtigen Heimanwender. Und mal im ernst: sooooooo wahnsinnig
wichtige Daten, dass er bei einem Plattencrash seine Existenz
verliert, haben wahrscheinlich die wenigesten Usern zuhause.
Das soll jetzt aber natürlich nicht heissen, dass IBM und Co. mit
Garantiefällen so schludrig umgehen dürfen, wie sie es zur Zeit tun -
eine neue Platte sollte bei einem Crash mindestens drin sein.
> Wer also bedingungslose Qualität und Verfügbarkeit will und dann auf
> billige IDE-Platten setzt (insebondere im Servereinsatz) darf sich
> nicht wundern, wenn dann die Platten mal Hops gehen.
Servereinsatz? IDE? Na, so masochistisch möchte ich mal sein…
So long,
Beze