> Die Brennerei ist doch total ätzend… Abgesehen davon, dass mit
> HD-DVD und Bluray wesentlich mehr gespeichetr werden könnte.
>
> Am besten ist aber ein ausreichend großes NAS (Network Attached
> Storage) mit z.B. 1TB (2x 500 GB), auf dem aufgezeichnet werden kann
> =>
> kein Stress durch Transkodier- und Brennorgien,
> keine “verbrannten” Rohlinge,
> und dadurch eine Menge Zeitersparnis.
>
> Ich möchte das nicht mehr missen, und bin auf die
> Mitnahme-Möglichkeit (einer DVD) nicht unbedingt angewiesen.
>
> Just my 2 Ct.
Spätestens, wenn man die Aufzeichnung mal zu jemand anderen mitnehmen
will um sie dort anzuschauen, jemand anderen ausleihen, weitergeben
oder auch für jemand anderen eine Aufzeichnung von einer Kamera auf
eine DVD brennen, ist sowas praktisch.
Zu BR und HD-DVD würde ich derzeit noch nicht raten wollen, da kaum
jemand passende Abspielgeräte hat. DVD-Player hat aber so gut wie
jeder.
Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob man eigene Aufzeichnungen auf
BR oder HD-DVD überhaupt auf Stand-alone-Playern abspielen kann.
Schließlich fehlt ihnen die Verschlüsselung, die bei den HD-Formaten
meines Wissens nach Pflicht ist (CSS ist bei DVDs nur optional und
Player meckern nicht, wenn es fehlt).
> Ich hab die Idee schon länger, nur nicht die Zeit und auch nicht die
> Skrupellosigkeit das zu realisieren. Wie wäre es mit einem Programm,
> dass automatisch Emails generiert und verschickt und speichert, die
> Inhalte enthalten, die den Verfassungsschutz aufmerksam machen?
Warum aufmerksam machen? Reicht es Dir nicht, _nur Traffic zu
generieren?
> Dieses Program ließe sich auch noch als Wurm gestalten, so dass
> irgendwann Mio. von Rechnern infiziert sind und sich permanent
> verfassungsfeindliche Emails schreiben.
Ganz dumme Idee. Datenveraenderung ist eine Straftat.
> Die Mehrheit der Internet-User ist mir Sicherheit doch eh überfordert und
> solange dieser Wurm sonst nichts beschädigt oder beeinträchtigt, würden
> sie es gar nicht merken.
Such Dir lieber Partner, die diesen Mailspielchen wissentlich
mitmachen. Einen hast Du hiermit schon gefunden. Und das Programm …
Hey, “cron” und “mail” sind extremst einfach zu konfigurieren bzw. zu
nutzen.
>
> Wie gesagt, ich habe zu viel Skrupel, um so ein Programm zu
> entwickeln, weil ein Wurm natürlich genauso eine Verletzung der
> Privatsphäre darstellt, wie was unsere Überwachungsnazis da
> aushecken. Aber als Progrämchen, dass man sich freiwillig
> installieren kann, wäre es doch gar nicht schlecht.
Gibt es schon. “cron” und “mail”.
> Wenn genügend Leute mitmachten, dann wäre dies von den rechtlichen
> Konsequenzen her auch recht harmlos. Wenn es ein Wurm wäre, könnte
> man imo sogar gar nicht belangt werden…
Duennes Eis. Ganz duennes …
>
> Ich wüßte sonst keine bessere Idee, wie man diesem Wahn die eigene
> Sinnlosigkeit ggüber halten könnte.
Es mit Traffic ueberfuettern. Ich habe 1MBit down / 128k up, 10 %
davon reichen, um taeglich (1kByte / Sekunde * 3600 * 24) 86,4 MB
Mail zu versenden. Wenn der Empfaenger diese sofort nach /dev/null
entsorgt hat zwar irgendwann der Provider ein Trafficproblem, aber
Flatrate ist Flatrate, und man nutzt ja eh nur 10 % des Upstreams. Je
2 Mann (oder Frau) bilden ein Paar, 40 Millionen moegliche Paerchen
gibt es allein in D-Land. Das sind … uh … selbst wenn nur eine
Million Paerchen mitmachen ca. 86 TeraByte Traffic. Taeglich. Naja,
solange der Backbone nicht glueht … und die Provider den Stecker
ziehen …
Tschuess BKA …
konspirative Gruesse,
Stephan
>
> > Was heißt hier Schwachsinn?
> >
> > Kilobyte = 1024 Byte
> > Megabyte = 1024 * 1024 Byte
> > …
> >
>
> Gilt so leider seit ein paar Jahren nicht mehr.
>
> KiloByte = kB = 1000 Byte
> MegaByte = MB = 1000000 Byte
>
> KiloBinary = KiB = 1024 Byte
> MegaBinary = MiB = 1024 * 1024 Byte
>
> Ich find die alten Bezeichnungen allerdings auch besser…
Das ist beides nicht zutreffend. Die herrschende Meinung in der
Unterscheidung ist folgende:
KByte sind Potenzen mit der Basis 2.
Also 2^10 = 1KB.
Kilobyte sind Potenzen mit der Basis 10.
Also 10^3 = 1KiloByte
=> KByte != KiloByte. Denn der Präfix >K< hat nichts mit >Kilo< zu
tun.
Ebenso ist es bei MByte/MegaByte und GByte/GigaByte etc.
Leuten der ersten Stunde ist diese terminilogie schon seit 20 Jahren
geläufig. Nur den immer weiter hinzukommenden NewBe
> Nein … Stichwort SI-Einheiten. Kilo kann nicht einmal dies und
> einmal das bedeuten.
Warum nicht? Pound hat auch unterschiedliche Bedeutungen.
Es gibt zig Wörter, die je nach Zusammenhang andere Bedeutung tragen.
> 1024 ist keine binäre Darstellung einer Zahl, warum also Kilo
> umdichten in diese Zahl? Es klingt logisch, aber näher betrachtet ist
> es doch eine willkürlich gewählte Zahl die recht nah an 1000 liegt.
> Das funktioniert im 2-er System ganz gut … aber versuch das mal in
> einem anderen System
Genau das ist es nicht, es ist keine willkürlich gewählte Zahl. Es
ist eine willkürlich gewählte Zweierpotenz. Das Zweierpotenz-System
ist für Hardware wichtig, und das benutzt du auch innerhalb der
Platte, im Controller, Cache, ja sogar in der Sektordefinition, mit
der es dann unmöglich ist, die genannten dezimalen Kapazitäten mit
runden Zahlen zu basteln. Mit 512 Byte grossen Sektoren kannst du
zwar leicht eine 512.000.000 Byte grosse Platte basteln, aber keine
500.000.000 Byte große.
Warum zwingend Binärsystem? Speicher müssen adressiert werden, und
wenn du das mit minimalem Aufwand und maximaler Leistung machen
willst, dann machst du das binär. Kombinierbare Speicherchips haben
immer eine Binärpotenz als Anzahl der Adressen, z.B. gibt es keine
Zwischenwerte zwischen 256MB und 512MB Speicherriegeln, warum nicht?
Ganz einfach, einen 256MB und einen 512MB Riegel kannst du einfach zu
768MB kombinieren, wolltest du das mit zwei 384MB grossen Riegeln
machen, wäre erhöhter Dekodierungsaufwand nötig, und der
Speicherzugriff würde langsamer.
> > Falls ich mich da irren sollte gib mal an wo Deine Info her ist!
>
> http://physics.nist.gov/cuu/Units/binary.html
> 1998 wurde das so festgelegt, dass die alte Schreibweise eben alt ist
>
Genau, und der Schraubenzieher heißt heute Schraubendreher, egal ob
man damit drehen kann, oder nicht, wenn man die vielen
Sonderbauformen betrachtet, und mit blossem Auge eigentlich nicht
entscheiden kann, ob der Inbus metrisch oder zöllig ist.
Achja, metrische Einheiten für 5 1/4 oder 3 1/2 Zoll-Festplatten,
lustig. Das Cache der Festplatte ist dann mit 16 MByte definiert, das
MByte natürlich zu 2^20 Byte, meine stillschweigende Annahme. Aber
bei 1.8-Zoll-Festplatten sind wir dann ja schon deutlich metrischer
hh
>
> OK, hast Du denn auch mal daran gedacht, daß diese Membran ein
> Feinstpartikelfilter ist, welche auch die kleinsten Staubteilchen
> auffängt?
> Das Problem ist doch, daß Du ein Gas brauchst, auf dem die Köpfe
> schweben können, wenn die Platte rotiert. Nehmen wir einmal an, das
> Gas
> entweicht durch die Membran zu 50% durch Erwärmung (leicht
> übertrieben). Wie kommt es von außen wieder hinein, bei einem
> Vakuum
> außerhalb der Platte?
Es sollte doch wohl technisch kein allzugrosses Problem sein, eine
Festplatte Gasdicht zu bekommen…
> Bei den Temperaturunterschieden im All ist auch die Frage nach
> Kondenswasser gar nicht mal so abwegig, wenn wir einfach mal bei
> Luft
Ääääh - “Luft” (ausser in der Natur) ist ein definiertes Gasgemisch, in
dem soweit ich weiß, H2O nicht vorkommt. Abgesehen davon - es geht auch
ohne Luft - nimm’ doch einfach ein anderes technisches Gas, das die FP
nicht schädigt, versiegel das ganze Teil und schieß’ es hoch…
mfg
Martin Sindersberger
:
> >
> > OK, hast Du denn auch mal daran gedacht, daß diese Membran ein
> > Feinstpartikelfilter ist, welche auch die kleinsten Staubteilchen
> > auffängt?
> > Das Problem ist doch, daß Du ein Gas brauchst, auf dem die Köpfe
> > schweben können, wenn die Platte rotiert. Nehmen wir einmal an,
> das
> > Gas
> > entweicht durch die Membran zu 50% durch Erwärmung (leicht
> > übertrieben). Wie kommt es von außen wieder hinein, bei einem
> > Vakuum
> > außerhalb der Platte?
>
> Es sollte doch wohl technisch kein allzugrosses Problem sein, eine
> Festplatte Gasdicht zu bekommen…
>
> > Bei den Temperaturunterschieden im All ist auch die Frage nach
> > Kondenswasser gar nicht mal so abwegig, wenn wir einfach mal bei
> > Luft
>
> Ääääh - “Luft” (ausser in der Natur) ist ein definiertes
> Gasgemisch, in
> dem soweit ich weiß, H2O nicht vorkommt. Abgesehen davon - es geht
> auch
> ohne Luft - nimm’ doch einfach ein anderes technisches Gas, das die
> FP
> nicht schädigt, versiegel das ganze Teil und schieß’ es hoch…
>
> mfg
>
> Martin Sindersberger
Ihr habt glaube ich immer noch nicht gerallt, daß das ding nicht
versiegelt werden darf, weil dann der überdruck, der durch die
erwärmung entsteht nicht entweichen kann und bei unterdruck kein gas
wieder hineinströmen kann. außerdem ist das problem der kondensation
nicht nur bei wasser vorhanden.
übrigens: ich kenne kein gas, welches unter temperaturveränderungen
seine dichte nicht verändert!
ferrosti
festplattentmal für den ausführlichen Kommentar.
>
> Ich finds natürlich schade, so eine pessimistische Einschätzung zu
> hören von jemand, der sich offenbar Gedanken macht.
Ich halte das eher für realistisch als für pessimistisch.
Dass zur Zeit noch keine große Lobby entstehen kann ist ja kein ewig
geltendes Gesetz, welches den Status Quo zementiert. Was derzeit
getan wird seitens der NGOs etc. ist wichtig und verdient ohne
Zweifel Anerkennung und Unterstützung, doch ich halte derzeit die
Zeit noch nicht gekommen für eine große Unterstützerbasis. Die
meisten Schutzbewegungen begannen mit einigen wenigen und ihre
Resultate ließen sich erst im Nachhinein bewerten weil sei anfangs
als Spinner angesehen wurden. Im Laufe der Zeit lernten sie dazu und
auch diejenigen, die anfangs nicht zuhörten oder das Urteil fällten,
setzten sich zumindest mit der Thematik auseinander. Dies halte ich
für wichtig, auch wenn momentan nicht mit “dem großen Aufschrei”
gerechnet werden kann - nicht alle Resultate sind sofort erkennbar.
Ich vergleiche dies gerne mit der Psychotherapie oder auch der
Seelsorge (aus privaten Gründen), auch hier ist ja das Resultat eines
Gespräches oder vieler Gespräche nicht sofortig erkennbar. Die
wenigstens Depressiven oder Suizidalen etc. sind nach einem oder zwei
Gesprächen nicht mehr depressiv oder suizidal. Doch ist es in dem
Fall schon ein Erfolg, sie von den Suizidgedanken (davon ausgehend,
dass jene sich melden weil sie nicht wirklich den Suizid begehen
wollen sondern eher darauf ausgerichtet sind, jemanden zu finden, der
sie überhaupt bemerkt) insofern abzubringen als dass sie zuhören und
am nächsten Tag vielleicht wieder anrufen etc. Die Ergebnisse sind
hier erst sehr viel später abzusehen, das sofortige Ergebnis ist ja
nur ein kurzes. Insofern halte ich eben eine Unterstützung von
Datenschützern und Bürgerrechtlern für mehr als sinnvoll und wünsche
es, dass sie regen Zulauf bekommen. Doch die Massendemonstration wird
noch lange auf sich warten lassen.
festplattene um ernstgemeinte Vorschläge. Es kann nicht sein, daß nur
> ein paar Experten um den Heise-Verlag und ein paar Bürgerinitiativen
> herum sich gegenseitig bei jeder Gelegenheit versichern, daß der
> Ausbau des Überwachungsstaats nicht nur bevorsteht, sondern aktuell
> vollzogen wird.
>
> Wie kann man eine wirksame Lobby für Büger- und Freiheitsrechte
> schaffen?
Bedauerlicherweise sehe ich hier keine Chancen. Ich unterhielt mich
jüngst mit einem Mitglied des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung
über genau diese Thematik und auch dieses Mitglied, welches durchaus
auch kritisch berichtet meines Erachtens, sah in der nächsten Zeit
keinerlei Möglichkeit, tatsächlich eine auch ernstzunehmende Lobby
für Bürgerrechte zu schaffen.
Dies habe mehrere Gründe
a) die medial geförderte Angst vor Terrorismus
b) die Überflutung mit Meldungen
c) die Tatsache, dass andere Problematiken vorherrschen (Verarmung,
Arbeitslosigkeit, Gewaltzunahme bei Jugendlichen usw.)
d) die Abstraktheit der Dinge
Die Betroffenheit in Bezug auf die Maßnahmen, die sich bisher nur auf
diejenigen erstreckt, welche
“anders”/verwerflich/absonderlich/verdächtig sind lässt zudem den
Gedanken, dass man selbst einmal insofern betroffen sein könne als
dass es tatsächlich zu Problemen kommt, nicht einmal entstehen.
Und die Politik hat zudem gezeigt, dass sie demokratische
Möglichkeiten der Meinungsäußerung in Form von Demonstrationen,
Petitionen etc. zwar zur Kenntnis nimmt, aber nicht ernstnimmt oder
sie sogar als Affront betrachtet. Hierbei sei an die
Montagsdemonstrationen erinnert, welche laut Müntefehring nicht
positiv zu bewerten waren.
Dabei muss man allerdings auch zugeben, dass ich auch seitens der
Bürgerrechtler etliche Schwachstellen sehe, die zu viel als
Einfallstor für Diffamierung etc. gelten können - so kommt es dann
dazu, dass sie medial als Spinner etc. gelten können da sie oftmals
auch reflexartig auf jegliche Meldung mit der Apokalypsenausrufung
reagieren. Dies ist für Kritiker natürlich ein durchaus
begrüßenswertes Verhalten.
Weiterhin gibt es das Internet und obgleich es als
Kommunikationsstruktur durchaus als praktisch zu bewerten ist, sehe
ich hier doch eine leichte Bejahung dessen, was der von mir ansonsten
nicht geschätzte Remy von Matt sagte als er von Klowänden des
Internet in Bezug auf Blogs sprach. Für viele war es einst rein
revolutionärer Akt, auf der Klowand “Ich war hier” oder “Fuck the
system” mit einem Edding zu schreiben. Heute erschöpft sich dieser
revolutionäre Akt in Revolutionsaufrufen, in Beleidigungen der
anderen Seite oder der Politik sowie in Gezeter, welches dann in
einem praktischen Zirkelschluss als “das einzige, was noch möglich
ist” dargestellt wird da ja alles andere eh nichts bringt.
Es sei mir verziehen, aber wenn ich einmal die letzten Nachrichten
der Woche verfolgte, fand ich viele dieser Kommentare. Ich bin erst
seit kurzem hier kommentierend tätig und dies wird bald auch wieder
enden, doch in dieser kurzen Zeit wurde bereits recht deutlich, dass
das virtuelle Auskotzen für viele das ist, was sie tun möchten.
Hätten sie diese Möglichkeit nicht (mehr) so wäre es ggf. so, dass
sie sich wieder Gleichdenkende im realen Leben suchen müssten, dass
sie ggf. spontane Demos organisierten. So aber bleibt das Internet
zum Schimpfen, zum Beleidigen und zum Entspanntdanachzurücklehnen. Es
ist eine ähnliche Katharsis wie für viele das so geschimpfte
Computerspielen
=“http://www.erfinderprofi.de/journal/aktuelles/apple-will-neue-esata-kommunikation-patentieren”>festplattent so leider seit ein paar Jahren nicht mehr.
> >
> > KiloByte = kB = 1000 Byte
> > MegaByte = MB = 1000000 Byte
>
> So haben es nur wenige ausgelegt wenn es um’s Verkaufen ging, z.B.
> bei Festplatten!
Nein … Stichwort SI-Einheiten. Kilo kann nicht einmal dies und
einmal das bedeuten.
>
> > KiloBinary = KiB = 1024 Byte
> > MegaBinary = MiB = 1024 * 1024 Byte
>
> Und so IST und BLEIBT es richtig!
So wird es benutzt, weil die Zahlen annährend mit den eigentlich
geltenden übereinstimmen. Richtig ist das falsche Wort …
>
> Alles andere wär Blödsinn weil man in der IT nunmal (bis heute) mit
> dem Binärsystem arbeitet.
> Der Quatsch da oben kommt von Nicht-ITlern.
1024 ist keine binäre Darstellung einer Zahl, warum also Kilo
umdichten in diese Zahl? Es klingt logisch, aber näher betrachtet ist
es doch eine willkürlich gewählte Zahl die recht nah an 1000 liegt.
Das funktioniert im 2-er System ganz gut … aber versuch das mal in
einem anderen System
>
> Falls ich mich da irren sollte gib mal an wo Deine Info her ist!
http://physics.nist.gov/cuu/Units/binary.html
1998 wurde das so festgelegt, dass die alte Schreibweise eben alt ist 
festplattengs kam zuerst die IT-Variante und später erst die SI-Einheit.
Also jetzt mal ganz genau. Die SI-Präfixe gab es schon, bevor die
erste Blechplatte im Z1 verschoben wurde. Und im Nachhinein muss man
einfach mal feststellen, dass es eine saudumme Bequemlichkeit der
IT-Fritzen war, 1024 Byte als ein kByte zu definieren, nur weil
“zufällig” die Zahl 1000 ziemlich in der Nähe lag.
Letztlich müssen die Präfixe vereinheitlicht werden, sonst stürzen
halt wieder mal irgendwelche Raumsonden ab. Du erwartest doch nicht
ernstlich, dass man dir in Zukunft 1024 Gramm für zwei Pfund Mehl
abwiegt, oder? Vom Dutzend haben wir uns ja auch verabschiedet, oder?
> Zudem, außer bei Festplatten ist die SI-Variante herrlich irrelevant:
> bei allen anderen Speicherarten, z.B. RAM/ROM-Größen, ob in
> Grafikkarten, Druckern, … oder als Systemspeicher wird nach wie vor
> als de-facto-Standard nach der IT-Variante gebraucht.
Der de-facto-Standard ist aber herrlich unpraktisch. Man kann exakte
Größenberechnungen nur im Rechner vollführen und bei großen
Datenmengen steigt die Abweichung zum Dezimalsystem immer weiter an.
Berechne mal den Unterschied zwischen 10^12 und 2^40. Das ist nicht
mehr zu vernachlässigen.
>
> Grüße,
> pv, von seinem Rechner mit ~1,61 GB RAM.
Ja, das ist doch eine präzise Angabe, oder? Ich will ja nicht wissen,
wieviele Speicherriegel du eingebaut hast, sondern wieviel Platz du
hast.
Hut zum Gruß,
Moritz