> Anbei möchte ich noch anmerken, dass sich zum Beispiel eine Negierung
> meiner Ansicht auch dadurch einfinden könnte, dass ein Betroffener
> nach Verabschiedung des Gesetzes eine Verfassungsklage dagegen
> anstrebt oder sich jetzt schon damit befasst. Die Fragen, die mich
> dabei interessieren und die mich unter anderem zu der vorgenannten
> etwas pessimistisch klingenden Einschätzung brachten sind aber:
> a) wer würde dies tun?
> b) wer würde dies zahlen? (Anwaltskosten)
> c) wie viele würden statt a oder b in Erwägung zu ziehen folgendes
> sagen:
> 1. Klagen haben eh keinen Sinn, alle Richter sind korrupt, wir werden
> nur verarscht
> 2. warum soll ich dafür Geld investieren, so ich nicht weiß, welche
> Erfolgschancen bestehen?
> 3. warum soll ich dafür Geld zahlen, dass meine Rechte beachtet
> werden?
> 4. Klagen und Petitionen sind sowieso Placebos (siehe 1.)
> 5. Verfassungsklagen sind sinnlos weil es Jahre dauert bis über sie
> entschieden wird
> 6. wird sowieso wegen Formfehlern abgelehnt
> etc.
>
> D.h. die allgemeinen Ansichten, warum es nicht möglich sein sollte,
> demokratische Mittel anzuwenden, haben sich insofern verbreitet als
> dass auch jene, die sie anwenden würden, nicht mehr auf Unterstützung
> hoffen können, auch jene, die Gewalt befürworten, werden keine
> Unterstützung bekommen weil die eine Hälfte zu feige ist, die andere
> jedoch Gewalt aus logischen Gründen ncht befürwortet, Demonstrationen
> werden nicht unterstützt weil sie sowieso sinnlos sind, Petitionen
> sind natürlich “durch den korrupten Petitionsausschuss sinnlos” und
> offene Briefe etc. werden nie gelesen. Ergo bleibt nur eines:
> weiter in den Foren jammern, zetern oder wutschnaubend die
> elektronische Maus zu zerlegen.
Ja, das Zutrauen zum Rechtsweg ist nicht allzu groß. Was, da stimme
ich zu, nicht unbedingt ‘realistisch’ ist, zumal Leute wie Hassemer
ja durchaus freiheitlich gesonnen sind.
Andererseits ist die Liste der Maßnahmen in den Ländern, im Bund, auf
EU-Ebene und in den USA derart lang und unübersichtlich, daß ich die
Einschätzung “hat eh keinen Zweck” durchaus nachvollziehen kann. Von
daher denke ich schon, daß es so etwas wie ein
> Wie kommt es, daß angesichts des *offensichtlichen* Ausbaus einer
> komplett überwachten Gesellschaft, in der Privatsphäre und
> Grundrechte offenbar *überhaupt nichts* zählen, der auch noch dank
> der erwähnten Personen und Initiativen praktisch *in aller
> Öffentlichkeit* stattfindet, sich auf der politischen Ebene praktisch
> *überhaupt kein nennenswerter Widerstand* regt?
Ich bilde mir ein, ich hätte es schonmal gesagt:
- Die Leute sind arm und werden immer ärmer, Datenschutz ist ein
Luxusthema, das sich nur reiche Leute leisten können. Nochmal das
alte Beispiel: Volkszählungsurteil 1983, dem massive Proteste
vorausgegangen waren. Damals ging es den Leuten noch gut, sie hatten
Zeit, Geld
> Die können verbieten, soviel sie wollen, das ist ein zahnloser Tiger.
“Ein zahnloser Tiger” ist das aber nur
gegenüber denen, die ausreichend professionell sind. Gegen
professionelle “Raubkopierer” mit ausreichend Kohle nützt eine
Kopierschutzsoftware sicher wenig. Den normalen CD-Käufern wird
zugemutet, dass sie über ihr Eigentum nur noch eingeschränkt verfügen
können.
Wenn ich zB die Lieder von einer gekauften CD keine MP3
Hallo,
also ich kann mich schwach erinnern dass Hitachi vor vielen Jahren
auch schon Festplatten hergestellt hat. Und ich frage mich wieso
Hitachi jetzt wieder in den Festplattenmarkt einsteigen will nachdem
sie ja zwischenzeitlich kein Interesse mehr an Festplattenproduktion
hatten.
Wie dem auch sei, wenn ich meine neue IC35L060AVV2 Platte ansehe die
ich vor wenigen Tagen im Garantietausch für eine IC35L060AVER
erhalten habe, so scheint diese schon fast nichts mehr mit IBM zu tun
zu haben. Auf der Tüte steht “Made for IBM Corp.”, die Platte wurde
also nicht mehr VON IBM gebaut. Ausserdem ist sie “Made in China”,
also nicht mehr wie üblich aus Taiwan oder Ungarn. Ein Windows Tool
von IBM zur Anzeige der Festplattentemperatur erkennt die Festplatte
nicht mal mehr. Und auch rein äußerlich unterscheidet sich diese
Serie deutlich von den Vorgängermodellen.
So bin ich denn mal gespannt wie lange noch IBM auf den Platten
stehen wird, denn ich habe den Eindruck, dass IBM mit der Fertigung
und der Entwicklung bei den AVV2 Platten schon nichts mehr zu tun
hat.
Nachdem auch ich in jüngster Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit
IBM Platten gemacht habe, hab ich mal nachgedacht wessen Festplatten
ich zukünftig kaufen werde/würde, und bin bei Western Digital
gelandet.
Denn zum einen habe ich von WD Platten in letzter Zeit nichts
negatives gehört, und zum anderen ist mir WD sympathisch weil sie vor
einigen Jahren bei einer Charge von etwa einer halben Million
fehlerhafter Festplatten eine Rückrufakrion durchgeführt haben, statt
Serienprobleme zu leugnen oder zu beschwichtigen wie es bei IBM und
Fujitsu der Fall ist.
Fehler können passieren, jedoch kommt es für mich drauf an wie man in
der Folge damit umgeht und ob man Verantwortung dafür übernimmt.
Auch wenn der Vergleich hinkt - ich vernachlässige jetzt mal das
Menschen verletzt oder getötet werden können - gab es nicht vor
einigen Jahren ne Rückrufaktion eines Autoherstellers der ein Modell
auf den Markt brachte bei dem es beim Betanken in seltenen Fällen zu
Funkenbildung kommen konnte? Obwohl dieser Fall als extrem selten
eingestuft wurde gabs ne Rückrufaktion und es wurde nachgearbeitet.
Bei Festplattenherstellern scheinen im Vergleich dazu relativ häufige
Fehler weit weniger Kopfzerbrechen zu bereiten.
Wenn man nur den wirtschaftlichen/materiellen Schaden, der durch ein
explodiertes Auto ensteht mit dem Schaden der durch den Ausfall einer
im Vergleich dazu grossen Zahl an Festplatten entsteht vergleicht, so
meine ich, dass der Schaden durch ausfallende fehlerhafte Festplatten
größer ist. Denn selbst wenn alles gesichert wurde, fällt der Rechner
- wenn es nach der üblichen Bearbeitungszeit für Garantiefälle bei
den Festplattenherstellern geht - für mehrere Wochen aus, sofern man
sich nicht für diese Zeit Ersatz beschaft indem man eine neue Platte
kauft. Und auch das wieder einspielen der Daten, wenn die
Austauschplatte nach Wochen ankommt, macht sich nicht ganz von
selbst.
Ich weiss nicht ob ich damit so alleine stehe, aber ich möchte
einfach nur EINE zuverlässige, leise Festplatte vernünftiger Größe
haben. Und nicht gleich mehrere kaufen und ein Raid betreiben müssen
um die Zuverlässigkeit wieder zu erreichen die vor einigen Jahren
noch selbstverständlich war.
Gruss,
Tedric
festplattenso richtig gepennt — beim Lesen des Berichtes.
> > Sonst haettest du gemerkt, dass es da um *Platten* mit eine
> > Kapazitaet
> > von 100GiG ging, und nicht schon wieder um ein schnelleres
> > UDMA-Interface.
> > Denn: höhere Kapazität bedingt nich notwendiger Weise auch
> > schnelleres
> > Interface.
>
> neanderix == Troll? Da steht doch ganz deutlich, daß die Platte ein
> ATA-100 Interface hat. Und da steht ganz deutlich, daß die Platte
> bis
> zu 55MBytes/s liefert, also schon ziemlich an die Grenzen von
> ATA-66
> stößt.
>
> Da kann wohl nur ein ganz erbärmlicher Trolling-Versuch von Dir
> gewesen
> sein, neanderix…
ne-festplatten.de/2008/06/26/externe-festplatten-auf-preistiefstand/”>festplatten noch eine ibm im rechner habt, kauft euch schnellstmöglich
> eine weitere platte, bloß keine IBM, einen IDE RAID controller und
> baut ganz schnell ein RAID 1 auf.
> damit wird der kram in echtzeit gespiegelt und ihr habt immer eine
> 1:1 kopie von euren daten von der schrottplatte.
>
hier laufen 4 40er im raid5(mittlerweile),
wenn eine ausfällt is immernoch alles da
dank linux
> hoffentlich werdet ihr mich nicht verdammen, wenn ihr meinen
> ratschlag nicht befolgt…
>
> :]
>
> ist imho DIE lösung für backups großer daten, es sei denn, ihr
> schmeißt mit den backup-platten im ausgebauten zustand um euch und
> seit DAUs.
>
> tom
das mit den backup-platten (eine reicht) is garnicht so weit her,
wenn man nicht grad mit raid5 gesegnet ist
(raid 1 verschwendet in meinen augen zuviel platz….)
an sonsten,
ist es keineswegs dau-mässig, sich ne backup-platte zu holen,
ich hab das vor raid5 auch überlegt, weil über 100 cd’s wieder in den
rechner
einspielen macht doch erheblich arbeit, und das is nur die mukke hier
aufn system…
huibuh
>festplattendows kann man nichtmal richtig auf ne auf 32GB gejumperte Platte installieren
>
> Was ist das? Wozu mahct man das?
Weil es die BIOS-Hersteller mal geil fanden, bei bestimmten BIOSsen
von einer Maximalgroesse von 512 MB, 2 GB, 8 GB, 32 GB oder 128 GB
auszugehen. Demzufolge gibt es Rechner, die groessere Platten im BIOS
nicht eintragen koennen und beim Anschliessen groesserer Platten
einfach mal einfrieren. BIOS-Update? Fuer Rechner aelter als 5 Jahre?
Haha!. Trotzdem funktionieren diese Rechner noch, aber was will man
machen, wenn die Platte stirbt und man bloss noch Zeug jenseits der
300 GB kaufen kann …
>
> > Unter Linux ist meine Platte nach der Installation 160GB groß, unter
> > Windows 32GB.
>
> (Schreibst Du nicht selbst in der überschrift sie sei auf 32GB
> gejumpert? Wieso ist es dann böse wenn sie 32GB hat?)
Dieser Jumper sagt der Platte nur, wie sie sich melden soll. Ueber
eine weitere Funktion des Int 10 (?) gibt sie aber ihre wahre Groesse
bekannt.
>
> Beim Installieren von Windows die zum Board passenden
> IDE/ATA/SATA-Treiber geladen? Im Fall von Win2000/WinXP empfiehlt es
> sich SP4/SP1 zu installieren (bei Festplatten größer 136 GB), am
> besten ne Slipstream-InstallationsCD erstellen die den SP enthällt.
> Hinterher mit nem Tool am besten auch gleich den largeLBA aktivieren.
Thema verfehlt.
>
> Aber ja. Win2000 meine 200GB-HD war ne tolle Show. Da machen neue
> Technologien wie SATA erst richtig Spaß wenn man nur deswegen ein
> steinzeitliches Floppylaufwerk im Rechner haben muss, damit man den
> dämlichen HD-Treiber von Diskette bei der Installation laden kann.
> Wieso sollte Windows auch mehr als 136GB unterstützen, 640kb RAM sind
> ja schließlich auch für alle Zeiten ausreichend.
>
> > (Gibt noch alte Kisten, die kein BIOS für booten von Partitionen
> > >32GB mehr bekommen haben)
> >
> > Microsoft, der König der Kompatibilität!
>
> Was hat Microsoft mit dem BIOS zu tun?
Auch ein Windows koennte diese Funktion des Int 10 (?) aufrufen, um
dann festzustellen, dass auf dieser verdammten Platte doch mehr Platz
ist als das BIOS verraet. So ist man auf die Diskmanager der
Plattenhersteller angewiesen, und ob ein weiterer Treiber zwischen
Windows und der Platte der Stabilitaet des OS zutraeglich ist wuerde
ich doch stark bedreifeln wollen.
Gruss,
Stephan
> hi -
> >
> > hm, habe ich da was verschlafen? ATA-100, schoen und gut - wo?
> > welches
> > chipsets? auf welchen mobo
festplatten
> > hm, habe ich da was verschlafen? ATA-100, schoen und gut - wo?
> > welches
> > chipsets? auf welchen mobo
> > Große Platten werden in der Masse bestimmt nicht aus Bequemlichkeit
> > gekauft, wie du es darstellst.
>
> Doch genau dafür.
Ich rede von _in der Masse_.
Und unter großen Platten verstehe ich das, was im News-Titel steht.
In Komplettrechnern finden sich momentan üblicherweise 80-160 GB
Platten, weil das im Moment so das billigste ist. In manchem
Aldi-”Schnäppchen” für 1200 Euro ohne Monitor wird man vielleicht
auch mal ne größere Platte finden, aber wie gesagt, die Masse!
> Ist auch nicht nötig, Musiksammlung mal nicht in nur 128kBit und
> Videodaten aus der eigenen Kamera, dem VDR oder die eigene
> Digitalkamera und schon sind locker 300GB voll.
Hallo, McFly jemand zu Hause? Ich rede von der breiten Masse.
Wenn man es drauf anlegt, seine Platte mit Datenmüll zu füllen, dann
schafft man das auch. Aber wer tut das schon?
Wenn ich schon lese “Musiksammlung mal nicht in nur 128kBit”. Wenn du
bei OGG/AAC/etc da noch einen Unterschied zum Wave hören willst, dann
tust du mir leid.