Hallo,
mir ist vor ein paar Tagen mein so lange gut laufendes RAID0
abgeraucht. Habe nun eine RAID5 am laufen und versuche irgendwie,
noch an teildaten der Alten Platten heranzukommen. Warum versuche ich
das? Auf dem Raid waren unter anderem auch zwei Partitionen mit den
Betriebssystem (winxp64 und winvista64) welche beide noch ohne
probleme anfangen konnten zu booten, dann aber hängen blieben, was in
einem periodischen schreib/lade-geräuscht bei den Platten endete. Es
ist kein kratzen sondern hört sich an, wie immer, nur eben
periodisch, also es wiederholt sich immer, wie wenn sich das system
bei einem kopiervorgang aufgehangen hat. Es wird also wahrscheinlich
um defekte Sektoren gehen. Das Neue system auf dem RAID5 läuft nun
und ich will mit der teilweisen Wiederherstellung beginnen.
Erstmal ein paar randdaten: Festplatten des alten RAID0: 2 x 250GB
Seagate Barracuda, Raidcontroller ist der Intel Matrix Raid
Controller (IHC8R) auf einem ASUS P5B deluxe. Zum wiederherstellen
benutze ich momentan WinXP64bit, habe aber auch zugriff auf ein XP32
sowie ein Vista in beiden ausführungen. Das Raid0 ist so angelegt,
dass zu beginn 3 partitionen mit je 15gb für betriebssysteme liegen,
dann 40GB partitionen für programme, dann noch zwei groeße
partitionen, auf denen ich aus platzgründen sensible daten
ausgelagert habe (kopfgegendiewandhau)
Wie schon gesagt, hat sich das System beim booten vom alten raid
immer aufgehangenbeim booten. Dies war so bei beiden Betriebssystemen
ungefähr an dem Zeitpunkt, wo der Explorer gestartet wird. Als ich
nun das neue System zum laufen gebracht habe und die alten Platten
wieder angeschlossen habe, hat er sich an genau der stelle wieder
aufgehangen und die eine platte gab wieder diese periodischen
geräusche von sich (ja, ich bin mir sicher, von den neuen platten
gebootet zu haben). Dies wirft in mir den Gedanken auf, ob es
evetuell ein Paar defekte sektoren gibt, die das system hängen
lassen, sonst aber alles OK ist. So etwas hatte ich auch schon damals
bei meinem Laptop einmal und als ich vorhin mithilfe der
windownsinstallcd versucht habe, die betriebssystempartitionen zu
löschen, hat sich auch der installer aufgehangen, als er in das
HD-Auswahlmenü kam. Die einzige Möglichkeit, wie ich momentan den
platten nahe komme ist, die INTEL MATRIX STORAGE CONSOLE zu öffnen,
die Platten nach systemboot anzuschließen und dann in der STORAGE
CONSOLE auf “rescan for plug and play devices” zu drücken. Dann
erscheinen die Platten auch, eine wird als defekt angezeigt und das
raid als failed.
Hier kann ich nun für die defekte Platte “mark as normal” sagen, dann
wird der fehler ausgeblendet. Nun sage ich ihm, dass er das raid
restoren soll. Es springt dann von “failed” auf “normal”. Öffne ich
nun jedoch den explorer, um die Laufwerke zu sehen oder starte
Truecrypt, um mir bootbare partitionen anzuzeigen, höre ich wieder
nur periodische geräusche und das system ist unbrauchbar bis zum
reboot.
Diese hänger kommen aus meiner sicht wahrscheinlich dadurch, dass
sowohl beim boot des systems wie auch beim öffnen des explorers nach
verspätetem plattenboot, informationen zu den Platten abgerufen
werden, die in irgendwelchen defekten sektoren liegen. Diese ersten
100GB des Raid sind mir jedoch noch relativ egal. Worauf es mir
ankommt, sind die folgenden 150gb (fotos von vielen jahren,
videoschnittdaten etc), die, wie ich meine, noch vorhanden sein
müssten.
Was ich also erstmal bräuchte, ist ein Programm ähnlich dem explorer,
dass mir die partitionen anzeigen kann, ohne dass es irgendwie auf
sie zugreift, damit ich die systempartitionen erstmal killen kann um
hiermit evtl die fehlerquelle ausschließen zu können. Die großen
lagerpartitionen sind als kleine i-tüpfelchen übrigens mit TrueCrypt
verschlüsselt^^ Das macht die Reperatur besonders spaßig^^
Habt ihr irgendwelche ideen, wie ich es schaffen kann, die
nicht-verschlüsselten systempartitionen zu löschen oder habt sonst
vorschläge?
Danke,
Christian Möbitz