Re: Festplatten im All - E-Mail vom Mond
festplattener Zeit hab ich irgendwo mal gelesen dass Linux sich nicht
> für den Einsatz im Weltraum eignen würde da es “zwingend” Festplatten
> voraussetzen würde.
Das war vermutlich damals genau so schwachsinnig wie heute -
schließlich gibt es solid-state-Disks nicht erst seit gestern.
> Die Bewegungen der Köpfe würden den Satelliten
> ständig ein bischen aus der Bahn werfen bzw. drehen und dadurch den
> Treibstoff zur Lageregelung zu schnell verbrauchen.
Pffft - einfach zwei Platten “Kopf an Kopf” montieren, dann hebt sich
das Drehmoment auf. Oder drei Platten im rechten Winkel zueinander
montieren und fertig ist das Gyroskop. Dann hilft das System sogar
noch dabei, die Lage stabil zu halten
Das eigentlich Problem mit Festplatten im All ist, daß die Dinger im
Vakuum nicht funktionieren - ohne Luftpolster zwischen Lesekopf und
Plattenoberfläche macht der Lesekopf nämlich ziemlich schöne Furchen
in die Plattenoberfläche.