Festplatten-Speed

May 21, 2008

Re: MS-DOS 2.0 und Festplatten… - Was war. Was wird.

Filed under: Uncategorized — admin @ 2:08 pm

> Ich glaube, dass da alle nur das Opfer einer kleinen Ungenauigkeit
> sind:
> DOS 1.x konnte wohl nicht mit Subdirectories umgehen und ob die arg
> begrenzte Anzahl von Directory-Einträgen nur im “Wurzelverzeichnis”
> einem Festplattenbetrieb (nebst dem Cluster-Verschnitt bei Fat12)
> wirklich zuträglich waren wage ich zu bezweifeln.
> Die reine Ansteuerung der Platte war wohl weniger ein DOS-Problem,
> aber ein DOS welches die “Datenmassen” (wir reden von ein- bis
> zweistellige MB-Mengen;) sinnvoll zu verwalten vermag schon eher.
Zustimmung!
Mein erster Rechner mit Festplatte (ein Sirius 1, steht noch auf dem
Dachboden) hatte noch MS-DOS 1.25h und CPM/86 im Lieferumfang. Die 10
MB grosse Festplatte (5,25 Zoll, volle Bauhöhe) konnte über ein
speziell angepasstes FDISK in bis zu 8 Partitionen geteilt werden.
Anders konnte man mit solchen Datenträgergrößen unter MS-DOS nicht
umgehen. Dateien waren damals noch klein und die Anzahl der
Verzeichniseinträge begrenzt (max. 128?)! Textverarbeitungen,
Compiler und andere Anwendungsprogramme passten meist locker auf eine
Diskette.
Heute kommt jeder Furz als multimegabyte Blockbuster. Viel bunt aber
wenig Funktion.
Schon damals war Microsoft nicht auf der Höhe der technischen
Entwicklung. Die Technik der Subdirectories gab es schliesslich schon
lange und ist auch nicht so schwierig zu implementieren. Die
schlimmste Entscheidung war aber, als Verzeichnistrenner den “\”
statt “/” zu nehmen. Damit wurde man schlagartig inkompatibel. Was
habe ich (damals) darüber geflucht!
Caio,
H.

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