Re: Preistreiberei - Festplatten mit 15.000 U/min von IBM und…
:
> Die Plattenhersteller benutzen die neuen “Wunderplatten” bloß mal
> wieder dazu, um die “überlegene” Leistung der SCSI-Platten für
> kurze
> Zeit gegenüber den EIDE-Platten zu sichern. Solange sich Firmen
> nicht
> trauen, statt der überteuerten SCSI-Platten auch mal ein IDE-Raid
> in
> einen Server einzubauen werden die Plattenhersteller weiterhin ihre
> auf
> dem IDE-Markt getätigten Verluste durch satte Gewinne im
> Profi-/Firmen-Bereich mit SCSI-Geräten ausgleichen. Bisher wurden
> neue
> Geschwindigkeitsrekorde nur bei IDE-Platten dazu genutz, den Preis
> in
> den Keller zu treiben, bei SCSI-Platten läßt sich seit 2 Jahren
> kaum
> ein Preisrutsch erkennen, obwohl die Platten sich teilweise nur
> noch in
> der Schnittstelle unterscheiden.
Es gibt ja inzwischen einige Lösungen für IDE-RAID.
Interessanterweise fristen sie ein Schattendasein.
Im Server-Bereich kommt es aber mehr auf geringe Zugriffs-
zeiten an. Da haben SCSI-Platten eindeutig die Nase vorn.
Selbst gleich schnell drehende IDEs sind da oft deutlich
langsamer. (siehe die ct-Festplattentests, z.B. ct 18/2000)
Da der Preis bei Hochleistungsservern eh keine Rolle spielt,
da die Software, die darauf läuft, i.A. deutlich teurer ist,
werden da schon mal 10000er Platten eingebaut. Eine etwas
bessere Performance ist mehr wert als die gesparten 1000 DM.
Ich kann aber nicht nachvollziehen, dass im IDE-Markt
Verluste eingefahren werden und im SCSI-Markt dagegen
satte Gewinne.
Wenn das tatsächlich so wäre, dann wäre Maxtor schon
pleite oder sie müssten versuchen, SCSI-Platten
herzustellen. Beides ist nicht der Fall.