festplattenzu kommentieren, wäre mir jetzt ein wenig zu viel
Tipparbeit. Sorry.
Ich beschränke mich mal auf das wesentliche:
> Bei der Konzeption kann man das meiste fuer eine langfristige
> Betriebssicherheit erreichen. Ruhig einmal ueber 7200er Platten
> nachdenken. Wer ueber die Moeglichkeiten verfuegt installiere
> spasseshalber einmal die 15000er und 7200er Variante parallel.
Zumal 15000er SCSI-Scheiben selbst bei aktiver Kühlung auch nicht
wirklich endlos leben (sie kosten nur endlos viel Geld).
> Getrost einmal ueber andere Varianten als das heilige RAID-5-Array
> nachdenken.
Ich habe mal SCIS-RAID5 auf einen IDE-Mirror umgestellt. Und ich will
mein RAID-5 wiederhaben. Allerdings IDE-RAID-5. Was ich für meinen
Warp Server nicht bekomme. Also fliegt der jetzt endgültig raus.
Ich gebe Dir nämlich recht: RAID-5 braucht keine 15000er
SCSI-Platten. Gerade für den Fileserverbetrieb reicht ein Array aus
großen IDE-Scheiben mit verschleißarmen 5400 U/min aus.
Und da sind wir auch bei dem Punkt, aus dem IDE-Scheiben wohl am
häufigsten sterben, nämlich
1. durch superschlaue Anwender, die auf 3,5″-Platten mit 5400 oder
7200 U/min irgendwelche Stromsparsoft fährt. Merke: Platten
verschleissen insbesondere beim anfahren (was wiederum ein
runterfahren voraussetzt), weswegen Notebookplatten aus gutem Grund
mit wesentlich weniger Drehzahl und bewegter Masse konzipiert werden.
2. durch superschlaue Anwender, die ihre Platten grillen. Also
ungekühlt irgendwo ins Gehäuse klatschen.
Mir ist bis dato noch gar keine neuere IDE-Platte gestorben (auch
keine DTLAs), und die laufen teilweise seit mehreren Jahren rund um
die Uhr. Natürlich ohne irgendwelche SpinDowns und Lärmschutzeffekte,
weil ich je nicht jährlich wechseln will.
Das Subject stimmt also: Nicht die Platte ist Schuld, sondern der
unbedachte Einsatz durch den Anwender. Das Problem sitzt also wie
immer vor dem Bildschirm.
> Eine kleine Schlussbemerkung zur Vermeidung von Missverstaendnissen.
> Das gilt alles fuer Fileserver. Bei Applikationsservern (vor allem
> natuerlich Datenbanken) gelten natuerlich andere Spielregeln.
Zum Teil. Google z.B. ist ein Cluster aus Billigrechnern. Und ‘ne
Datenbank ist das auch.
Redundante Grüße,
… Stephan
festplattenue sich einmal um. In Betrieben, die durchaus ueber Geld fuer
> Rechnerinfrakstruktur besitzen und neue Fileserver anschaffen.
> Was kommt dann raus?
>
> Meist eine Station mit 100 MBit-Interface, einem RAID-5-Array
> bestehend
> aus SCSI-Platten mit 15 000 Umdrehungen. Oder?
>
> Und was soll das jetzt?
> Schaut doch einmal in die Cachestatistik Eurer Fileserver an. Was
> sehr Ihr da?
> Sofern Ihr den Server jetzt nicht gerade mit 32 MByte RAM bestellt
> habt
> (mehr ging nicht wegen der 15000er Platten ….), dann findet Ihr,
> dass
> 90 … 99% aller lesenden Zugriffe aus dem Netzwerk aus dem Cache
> erfolgen. Die Platte ist ueberhaupt nicht mit im Spiel
Bitte? Wie kommen die Daten in den Cache?
> und
> beeinflusst
> folglich nicht die Geschwindigkeit, egal ob die nun mit 50 000 oder
> 500 Umdrehungen in der Minute vor sich hindaddelt.
Na dann installier doch mal Platten mit 5.400 U/min und schau dir
noch mal die Cache-Statistik an. Dann wirst du sehr schnell lernen,
dass die Platten-Geschwindigkeit nicht unerheblich für die Cache-Hits
ist.
> Die Schreibzugriffe aus dem Netzwerk gehen ohnehin erst einmal in den
> Cache
> und kommen erst von dort auf die Platte.
Und verbleiben voeher erst mal ein paar Minuten im Cache?
> Und wenn wirklich einmal direkt von der Platte gelesen wird, wer ist
> dann
> wohl der Engpass? Die Platte? Wohl kaum.
Was denn sonst? Welches RAID lastet denn einen SCSI-Bus aus?
> Dafuer wird das Ding aber schoen heiss, erfordert extra Kuehlung,
Es gibt 15.000er Platten, die nicht so heiss werden wie 7.200er.
Und wer ungekühlte Platten im Server einsetzt (egal wie schnell) hat
sie eh nicht mehr alle.
> die
> auch schon einmal ausfallen kann
Kein Problem - Die lässt sich in einem gut designten System während
des Betriebs tauschen.
> und reduziert wegen eines eventuell
> gedeckelten Budgets moeglicherweise die viel sinnvollere Ausstattung
> des
> Servers mit Arbeitsspeicher.
Selber schuld.
> Vielleicht kommt ja ganz und gar das
> Backupsystem schlechter weg.
dto.
> Das RAID-5-Array. Warum um alles in der Welt denkt jedermann bei RAID
> gleich an RAID-5? Das Ding hat in einigen Disziplinen Performance-
> vorteile, keine Frage.
Äh - wirklich? Gegenüber welchem Level?
> Ich weis jetzt nicht einmal aus dem Kopf, wo
> genau.
Kein Wunder
> Warum nicht? Nun, siehe oben, im Fileserver spielt das
> ueberhaupt
> keine Rolle.
> Dafuer ist RAID-5 in anderen Dinger recht unguenstig.
> O.K. der Overhead an Platten ist bei RAID-5 im Vergleich zu allen
> redundanten RAID-Systemen am kleinsten.
Quatsch.
> Aber dafuer muss man
> zahlen. Beispielsweise in Gestalt eines single point of Failure (der
> Controller).
Ist bei anderen RAID-Leveln natürlich völlig anders!
Tatsache ist doch dass in den meisten Firmen auch bei RAID 1 nur 1
Controller werkelt.
> Beispielsweise in Gestalt nahezu unwiderbringlicher
> Informationen, wenn doch einmal ein Unglueck wie juengst in Sachsen
> passiert und auch das Backup-Archiv abgesoffen ist.
Wäre natürlich mit Raid 0 oder 1 nicht passiert, oder?
Also erst mal in Hochwasser-Schutz statt in Datensicherung
investieren? Tolle Logik.
> Und natuerlich in Gestalt einer sehr hohen Belastung der Platten.
> Jeder Schreibzugriff spricht alle Platten des Arrays an und fuehrt
> zu Kopfbewegungen. Aber die sind es, die die Lebensdauer begrenzen.
Na toll - und was hat das mit RAID 5 zu tun? Bei RAID 0 oder 1 oder
allen anderen RAID-Leveln gilt das gleiche.
> Bei der Konzeption kann man das meiste fuer eine langfristige
> Betriebssicherheit erreichen. Ruhig einmal ueber 7200er Platten
> nachdenken. Wer ueber die Moeglichkeiten verfuegt installiere
> spasseshalber einmal die 15000er und 7200er Variante parallel.
> Getrost einmal ueber andere Varianten als das heilige RAID-5-Array
> nachdenken.
> Eine kleine Schlussbemerkung zur Vermeidung von Missverstaendnissen.
> Das gilt alles fuer Fileserver. Bei Applikationsservern (vor allem
> natuerlich Datenbanken) gelten natuerlich andere Spielregeln.
Und in wie vielen Firmen warst du schon wo es reine File-Server gab?
Ein langer Artikel, der zeigt, dass du die verschiedenen RAID-Level
und was dahinter steckt (inkl. Festplattentechnologie) nicht
begriffen hast.
festplattensich einmal um. In Betrieben, die durchaus ueber Geld fuer
Rechnerinfrakstruktur besitzen und neue Fileserver anschaffen.
Was kommt dann raus?
Meist eine Station mit 100 MBit-Interface, einem RAID-5-Array
bestehend
aus SCSI-Platten mit 15 000 Umdrehungen. Oder?
Und was soll das jetzt?
Schaut doch einmal in die Cachestatistik Eurer Fileserver an. Was
sehr Ihr da?
Sofern Ihr den Server jetzt nicht gerade mit 32 MByte RAM bestellt
habt
(mehr ging nicht wegen der 15000er Platten ….), dann findet Ihr,
dass
90 … 99% aller lesenden Zugriffe aus dem Netzwerk aus dem Cache
erfolgen. Die Platte ist ueberhaupt nicht mit im Spiel und
beeinflusst
folglich nicht die Geschwindigkeit, egal ob die nun mit 50 000 oder
500 Umdrehungen in der Minute vor sich hindaddelt.
Die Schreibzugriffe aus dem Netzwerk gehen ohnehin erst einmal in den
Cache
und kommen erst von dort auf die Platte.
Und wenn wirklich einmal direkt von der Platte gelesen wird, wer ist
dann
wohl der Engpass? Die Platte? Wohl kaum.
Dafuer wird das Ding aber schoen heiss, erfordert extra Kuehlung, die
auch schon einmal ausfallen kann und reduziert wegen eines eventuell
gedeckelten Budgets moeglicherweise die viel sinnvollere Ausstattung
des
Servers mit Arbeitsspeicher. Vielleicht kommt ja ganz und gar das
Backupsystem schlechter weg.
Das RAID-5-Array. Warum um alles in der Welt denkt jedermann bei RAID
gleich an RAID-5? Das Ding hat in einigen Disziplinen Performance-
vorteile, keine Frage. Ich weis jetzt nicht einmal aus dem Kopf, wo
genau. Warum nicht? Nun, siehe oben, im Fileserver spielt das
ueberhaupt
keine Rolle. Dafuer ist RAID-5 in anderen Dinger recht unguenstig.
O.K. der Overhead an Platten ist bei RAID-5 im Vergleich zu allen
redundanten RAID-Systemen am kleinsten. Aber dafuer muss man
zahlen. Beispielsweise in Gestalt eines single point of Failure (der
Controller). Beispielsweise in Gestalt nahezu unwiderbringlicher
Informationen, wenn doch einmal ein Unglueck wie juengst in Sachsen
passiert und auch das Backup-Archiv abgesoffen ist.
Und natuerlich in Gestalt einer sehr hohen Belastung der Platten.
Jeder Schreibzugriff spricht alle Platten des Arrays an und fuehrt
zu Kopfbewegungen. Aber die sind es, die die Lebensdauer begrenzen.
Bei der Konzeption kann man das meiste fuer eine langfristige
Betriebssicherheit erreichen. Ruhig einmal ueber 7200er Platten
nachdenken. Wer ueber die Moeglichkeiten verfuegt installiere
spasseshalber einmal die 15000er und 7200er Variante parallel.
Getrost einmal ueber andere Varianten als das heilige RAID-5-Array
nachdenken.
Eine kleine Schlussbemerkung zur Vermeidung von Missverstaendnissen.
Das gilt alles fuer Fileserver. Bei Applikationsservern (vor allem
natuerlich Datenbanken) gelten natuerlich andere Spielregeln.
festplattenlich gehen meines Wissens Flash Speicher nach einer gewissen
> ANzahl Schreibzyklen nicht mehr.
Vielleicht dient das auch nur dem Schaffen von “Tatsachen”. Ich z.B.
habe mich nie daran gewöhnen können und wollen, dass ein
Betriebssystem eine gewisse Verfallszeit hat. (Wie schnell wurde “neu
installieren” bei Windows 95 Mode?)
Ich habe sogar schon das eine oder andere Windows 2000 oder Windows
XP gesehen, das seine besten Tage hinter sich hat, muss dazu aber
bemerken, dass dies wesentlich weniger der Fall ist.
Egal, der Kern meiner Ansicht lautet, dass es eigentlich, damals wie
heute, nicht normal sein kann, dass ein System sich nach und nach,
manchmal irreparabel, zerledert.
Wenn allerdings die Hardware dasselbe macht, dürfte es bald sich auch
normal sein, jedes halbe Jahr die Festplatte “neu zu kaufen”.
Schlussfolgerung: Vista wird wohl Probleme im Langzeitbetrieb
aufweisen, die dank der neuen Festplatten nicht auffallen werden.
Bis denne,
sys
P.S.: Das Getrolle in diesem Beitrag steigert sich - vor allem gegen
Ende hin - auf ca. 60% Gesamtbestandteil, 30% sind ernst gemeint und
10% Naturidentische Aromastoffe.
festplattenID-5-Array. Warum um alles in der Welt denkt jedermann bei RAID
> > gleich an RAID-5? Das Ding hat in einigen Disziplinen Performance-
> > vorteile, keine Frage.
> Äh - wirklich? Gegenüber welchem Level?
Beim lesen: Gegenüber allen anderen Leveln außer Level 0 (der ja
bekanntermaßen kein RAID ist). Beim Schreiben ist der Level 5 auf
Grund der Paritygenerierung natürlich benachteiligt. Man kann hier
allenfalls ein wenig optimieren, indem man wahlweise auf ein
dediziertes Partity-Laufwerk (RAID-4) setzt.
Im Übrigen ist aber RAID-5 das technische Optimum aus Performance und
Redundanz. Jede weitere Steigerung der Geschwindigkeit geht entweder
auf die Sicherheit (RAID-0) oder die Kosten (z.B. das nicht wirklich
spezifizierte RAID-10).
> > Aber dafuer muss man
> > zahlen. Beispielsweise in Gestalt eines single point of Failure (der
> > Controller).
> Ist bei anderen RAID-Leveln natürlich völlig anders!
> Tatsache ist doch dass in den meisten Firmen auch bei RAID 1 nur 1
> Controller werkelt.
In der Tat.
RAID-1 steht allerdings für ein anderes Zauberwort: Mirroring. Die
Platte wird also physikalisch gespiegelt. Somit kann jede Platte für
sich genommen regelmäßig an einem stinknormalen Controller
weiterbetrieben werden.
Übrigens genau der Grund, aus dem ich hier mal generell auf Mirroring
umgestellt habe. Der Server wird über kurz oder lang aber wieder ein
RAID-5 erhalten. Einfach aus Platz- und Kostengründen. Denn ein
Reservehostadapter im Schrank ist doch deutlich preiswerter, als jede
Platte doppelt vorzuhalten.
> > Und natuerlich in Gestalt einer sehr hohen Belastung der Platten.
> > Jeder Schreibzugriff spricht alle Platten des Arrays an und fuehrt
> > zu Kopfbewegungen. Aber die sind es, die die Lebensdauer begrenzen.
> Na toll - und was hat das mit RAID 5 zu tun? Bei RAID 0 oder 1 oder
> allen anderen RAID-Leveln gilt das gleiche.
Er meinte wohl, daß bei JBOD (wie die Nutzung einzelner Platten z.B.
bei Mylex genannt wird) beim schreiben auch wirklich nur bei einer
Platte Kopfbewegungen stattfinden.
Das ist soweit sogar richtig! Eine 300 KB große Datei erzeugt beim
Schreiben auf eine Single-Platte im Optimalfall eben eine
Kopfbewegung , weährend sie in einem RAID-5-Array mit bspw. 8
Scheiben und 16 KB Stripesize in der Tat 18 Kopfbewegungen erzeugen
kann.
Nur sind Kopfbewegungen nix, was eine Platte verscheißt. Hitze und
vor allem das elende rauf- und runterfahren macht Festplatten kaputt.
Beides findet man im Serverbetrieb eher selten.
> Ein langer Artikel, der zeigt, dass du die verschiedenen RAID-Level
> und was dahinter steckt (inkl. Festplattentechnologie) nicht
> begriffen hast.
Wirklich fundiert war es nicht. Deine Ausführungen waren aber auch
nicht 100%ig korrekt. Insofern …
… lass uns einfach über die Ausfallursachen von IDE-Platten
dieskutieren.
Stephan
festplatten
[Performancevorteile von RAID-5]
> > > Beim lesen: Gegenüber allen anderen Leveln außer Level 0 (der ja
> > > bekanntermaßen kein RAID ist).
> > Das ist falsch.
> Na gut. Bei Adaptec soll ist dann auch RAID-4 schneller.
Nicht nur da.
> Wobei ich
> das konzeptionell eher als “besser vermeiden” in Erinnerung habe.
Ja, ist ja auch richtig! Der Grund liegt darin daß
Lesegeschwindigkeit nicht alles ist.
> > “Because parity data must be skipped on each drive during reads,
> > however, the performance for reads tends to be considerably lower
> > than a level 4 array.”
> Gut. Beim RAID-4 darf beim Lesen die Parity-Platte ignoriert werden,
> beim RAID-5 muss es der Parity-Stripe sein. Da scheint es bei Adaptec
> technische Unterschiede zu geben.
Wieso nur bei Adaptec? Klar ist es ein Unterschied ob man einen
(Parity-)Stripe wegläßt oder eine Platte - wobei: ist sicher daß bei
RAID-5 wirklich ein Stripe weggelassen wird? Könnte ja z.B. auch sein
daß er dort laut Spezifikation mitgelesen und gegengecheckt wird, bei
-4 aber nicht.
> > Zu finden bei Adaptec (jaja, ich weiß) und
> > www.enterprisestorageforum.com…wobei das von letzterer Seite ist
> > und IMHO einfacher zu verstehen.
> Wir haben einen Verbund aus n 1 Platten. Einmal Level 4, einmal 5.
> Einmal wird die n. Platte generell ignoriert und nur von vier Platten
> gelesen. Einmal wird von fünf Platten gelesen und jeder n. Sektor
> ignoriert. In der Summe wird also auch hier die n. Platte ignoriert.
In der Summe der Daten schon - wenn das so ist!
> Ich vermag hier rechnerisch keinen wirklichen Performancenachteil von
> RAID-5 ggü. RAID-4 zu erkennen.
Es gibt ja auch keinen _wirklichen_.
> > > Man kann hier
> > > allenfalls ein wenig optimieren, indem man wahlweise auf ein
> > > dediziertes Partity-Laufwerk (RAID-4) setzt.
> > Das “optimiert” eher in Richtung Bottleneck. Da die meisten in die
> > andere Richtung optimieren gibt es RAID-5.
> ja. Was wiederum ein wenig Zweifel an der Adaptecschen Aussage -
> zumindest aber an deren verständnis - erwecken läßt. Denn kaum jemand
> setzt RAID-4 ein, und das wäre sicher anders, wenn dessen Nachteile
> nicht so auf der Hand liegen würden.
Äh, nein. Die nicht nur Adaptecsche Aussage bezieht sich rein auf
einen theoretischen Vorteil beim Lesen von RAID-4. Daß RAID-4 aber in
anderen Bereichen Nachteile hat (Bottleneck z.B.) weiß und sagt auch
Adaptec.
Deine “Man kann hier allenfalls…”-Aussage zielte ja eher in
Richtung “Optimierung durch RAID-4″…und das wäre eine “Optimierung”
in die falsche Richtung.
> prinzipbedingt kann ja auch im RAID-4 eine beliebige (!) Platte
> ausfallen. Nur werden beim Ausfall der Parityplatte eben die
> Paritydaten erneuert, beim Ausfall einer anderen platte läuft’s wie
> beim RAID-5.
Jein, beim RAID-5 erneuerst Du nach einem Plattenausfall immer die
“echten” Daten und die Paritydaten. Wobei die Einteilung in “echte”
Daten und Parity ja eh mehr im Geiste geschieht als daß es wirklich
verschiedene Arten von Daten wären.
> > > Im Übrigen ist aber RAID-5 das technische Optimum aus Performance und
> > > Redundanz.
> > Wenn Du noch “und Kosten” anfügst paßt’s IMHO.
> Hatte ich das nicht etwas später erwähnt? Das ist natürlich klar.
Naja, Dir und mir ist das klar - aber sicher nicht jedem der das hier
liest.
> Durch RAID-5 wird aber nicht die Ausfallwahrscheinlichkeit erhöht,
> wie uns “dago” weismachen will, sondern - ganz im Gegenteil - um ein
> Vielfaches verringert.
Wobei es ja auch noch einen Unterschied zwischen der
Ausfallwahrscheinlichkeit einer Platte und der des Plattenverbundes
gibt.
Aber ich stimme Dir zu daß Kopfbewegungen sicher nicht eine der
Hauptursachen für Plattenschäden sind.
> btw: Haste eigentlich mittlerweile ein (Firmen)notebook? Falls wir
> mal wieder zusammen Zug fahren. 
Yup, es geschehen noch Zeichen und Wunder.
Jetzt Freitag arbeite
ich zuhause, Montag hab ich spät, evtl. nächste Woche Freitag…wann
fährst Du denn?
Und was machen wir dann? Chatten über IrDA statt Quatschen? *gg*
bye
Salze