Festplatten-Speed

April 10, 2008

Re: Festplatten müssen größer werden! - Festplatten mit höherer Datendichte

Filed under: Uncategorized — admin @ 8:04 pm

festplatten > /boot
> > /etc
> > /lib/modules
> > /home
> > /usr/local/
> > /root
> >
> > werden auf cd-rw gebrannt. […]
> > Das System kann ich dann einfach innerhalb einer halben Stunden
> > neu installieren, falls mal der
> > GAU eintritt, ohne wieder alles neu zu personalisieren zu müssen.
> > (Sowas geht natürlich nicht mit Windows, kicher)
>
> Natuerlich geht das.
>
> MfG
> Olaf
>
> PS: Solche Linux-User koennen Bill eigentlich nur recht sein …
wie denn, wo doch jedes Progrämmchen seine Einstellungen im jeweiligen
Programmverzeichnis hat? Nicht viele schreiben alles in die Registry.
Na klar, Du sicherst *alles*…das kann jeder und das habe
ich nicht gemeint, wie man oben aber auch sehen kann.
Falls doch würde ich gerne wissen wie Du das machst. Von allen Deinen
Programmen/Spielen/Tools (sagen wir mal so um die 50?) die Referenzen
irgendwo per Hand hinkopieren und davon ein Backup machen und später
wieder alles rekonstruieren? Toller Trick. Dauert nur etwas lange.
Das ist sicher nicht in den 10 Minuten hinzukriegen in denen ich es
mache.
Falls Du einen wirklich tollen Trick hast senke ich demütig mein
Haupt, im Ernst. Muss ein Backup von meinem Notebook machen.
PS: ich verzichte auf ein Rück-Flame im PS.

Re: Festplatten müssen größer werden! - Festplatten mit höherer Datendichte

Filed under: Uncategorized — admin @ 4:01 pm

festplatten Mehr Platz und mehr Geschwindigkeit bringt auch mehr Freiheit für
> > den Programmierer.
>
> ??? Mehr Speicherplatz verleitet doch jeden Programmierer nur dazu,
> aufgeblähte Applikationen zu entwicklen und keinen Gedanken an
> Optimierung zu verschwenden!
> noch 32MB Ram und eine 1GB Harddisk ausreichen.
> Und die Mondlandung erfolgte auch mit der
> Rechenpower, die heute Dein Handy bietet.
Das ist der grundsätzlich richtige Denkansatz, nur wäre das
“Sozialismus in der Computerindustrie”. Und den wird es wohl nicht
geben.
Viel interessanter ist aber die Frage, in wie weit die älteren Platten
nun preisgünstiger werden. Besonders die schnellen 7200er mit 2 MB
Cache.
80 GB bei 5400U/min und 1/2MB Cache ist doch eh wie ein GHZ-Prozessor
mit 100MHz FSB, also Onanie.
GW

Re: Haeufig unbedachter Einsatz von Festplatten - Kürzere Garantie für Desktop-Festplatten

Filed under: Uncategorized — admin @ 12:08 am

> > Das RAID-5-Array. Warum um alles in der Welt denkt jedermann bei RAID
> > gleich an RAID-5? Das Ding hat in einigen Disziplinen Performance-
> > vorteile, keine Frage.
>
> Äh - wirklich? Gegenüber welchem Level?
Beispielsweise beim Schreiben vieler kleiner Dateien gegenueber
gar keinem RAID oder gegenueber RAID-1.
>
> > Warum nicht? Nun, siehe oben, im Fileserver spielt das
> > ueberhaupt
> > keine Rolle.
> > Dafuer ist RAID-5 in anderen Dinger recht unguenstig.
> > O.K. der Overhead an Platten ist bei RAID-5 im Vergleich zu allen
> > redundanten RAID-Systemen am kleinsten.
>
> Quatsch.
Ach ja? Bei wem braucht man denn weniger Plattenkapazitaet,
um Redundanz zu erhalten. Der Experte wird es sicher wissen. -)))))
>
> > Aber dafuer muss man
> > zahlen. Beispielsweise in Gestalt eines single point of Failure (der
> > Controller).
>
> Ist bei anderen RAID-Leveln natürlich völlig anders!
Natuerlich. Wenn ich ein RAID-5 gegen 4 RAID-1 ersetze, kommt
wesentlich mehr Redundanz ins Spiel. Selbst wenn man idiotischer-
weise (sieht man in der Tat sehr oft) zwei Platten eines Spiegelsets
an den gleichen Controller anschliesst.
> > Beispielsweise in Gestalt nahezu unwiderbringlicher
> > Informationen, wenn doch einmal ein Unglueck wie juengst in Sachsen
> > passiert und auch das Backup-Archiv abgesoffen ist.
>
> Wäre natürlich mit Raid 0 oder 1 nicht passiert, oder?
> Also erst mal in Hochwasser-Schutz statt in Datensicherung
> investieren? Tolle Logik.
Selbstverstaendlich sind die Chancen zur Rettung bei RAID-1
wesentlich
groesser. Immerhin finden sich alle Daten auf einem physischen
Laufwerk
und sind nicht quer durch die Welt zerstreut. Nun wuensche man
niemandem diesen auch wirklich nicht so haeufigen Ernstfall, man
lese aber einmal die Berichte der Datenrettungsfirmen. Bei RAID-5
wird nicht selten schon im Ansatz das Handtuch geworfen.
Wieso kommt da oben uebrigens RAID-0 im Zusammenhang mit Redundanz
ins Spiel? Was kann ich hier vom wahren Experten denn lernen?
>
> > Und natuerlich in Gestalt einer sehr hohen Belastung der Platten.
> > Jeder Schreibzugriff spricht alle Platten des Arrays an und fuehrt
> > zu Kopfbewegungen. Aber die sind es, die die Lebensdauer begrenzen.
>
> Na toll - und was hat das mit RAID 5 zu tun? Bei RAID 0 oder 1 oder
> allen anderen RAID-Leveln gilt das gleiche.
So?
Dann nehmen wir einmal ein typisches RAID-5-Array. Meist sind
das 5 Platten. Meinetwegen 100 Gbyte gross mit einer Gesamtkapazitaet
von 400 GByte. Um auf diese 400 GByte zuzugreifen muessen immer die
Koepfe aller 5 Platten bewegt werde n und zwar sowohl beim Lesen als
auch beim Schreiben. Diese Kopfbewegungen sind aber nun einmal ein
ganz lebensdauerkritischer Schritt (neben den Ein/Ausschaltzyklen).
Realisieren wir das gleiche mit RAID-1. Dann brauchen wir natuerlich
8 der Platten in zusammen 4 RAID-1-Arrays. Und schon werden beim
Schreiben nicht mehr 5, sondern nur noch 2 Platten angesprochen und
beim Lesen ist es nur noch eine anstelle von 5. Das ist eine ziemlich
deutliche Senkung der Belastung.
> Und in wie vielen Firmen warst du schon wo es reine File-Server gab?
>
> Ein langer Artikel, der zeigt, dass du die verschiedenen RAID-Level
> und was dahinter steckt (inkl. Festplattentechnologie) nicht
> begriffen hast.
Davon ist auszugehen.

April 9, 2008

Re: Festplatten müssen größer werden! - Festplatten mit höherer Datendichte

Filed under: Uncategorized — admin @ 8:02 am

festplattenächste Schritt sind digitale Videos. Ein digitaler
> > Videorekorder
> > ist was feines, aber richtig witzig wird es erst, wenn man einige
> > 100
> > GB, besser einige TB Speicherplatz hat. Dann kann man das
> komplette
> > Fernsehprogramm mitschneiden und schaut sich dann halt wenn man
> > Lust
> > hat, das an, was einen interessiert.
>
> Mich würde echt mal interessieren, wie Ihr die Systeme sichert:
> Mit einem QIC-Streamer ist es schon lange nicht mehr getan und
> wer von euch hat einen LTO-Streamer mit 100 GB (native) pro Band
> zu Hause ?
Tja, ist ein Problem. Die Lösung sind größere Festplatten: Einfach
alles auf einer zweiten Platte spiegeln (da man die Platten nicht so
schnell voll kriegt, fällt es leichter, nur die Hälfte zu verwenden).
Diese zweite Platte könnte man dann auch noch regelmäßig tauschen (dazu
fehlen momentan aber noch die richtigen Softwarelösungen). Eine andere
Möglichkeit sind Backups im Netzwerk auf einen Backup-Server. Eine
Platte kann mal kaputtgehen, zwei gleichzeitig ist extrem
unwahrscheinlich.
Wenn die wirklich wichtigen Daten nur ein Bruchteil der Gesammtmenge
ausmachen, kann man die natürlich getrennt häufiger sichern.
Im ProAudio-Bereich sind übrigends viele schon dazu übergegangen statt
mit Streamern mit Platte im Wechselrahmen zu arbeiten: Ein Projekt,
eine Platte. Wechselt man das Projekt, dann wechselt man einfach die
Platte. Viel schneller als Bänder und auch nicht unsicherer, denn ein
Band kann genauso leicht kaputtgehen wie eine Platte.
kw.

April 8, 2008

Re: Festplatten müssen größer werden! - Festplatten mit höherer Datendichte

Filed under: Uncategorized — admin @ 5:02 pm

>>festplatten > Der nächste Schritt sind digitale Videos. Ein digitaler
>
> Videorekorder
> > ist was feines, aber richtig witzig wird es erst, wenn man einige
> > 100
> > GB, besser einige TB Speicherplatz hat. Dann kann man das
> komplette
> > Fernsehprogramm mitschneiden und schaut sich dann halt wenn man
> > Lust
> > hat, das an, was einen interessiert.
>
> Mich würde echt mal interessieren, wie Ihr die Systeme sichert:
> Mit einem QIC-Streamer ist es schon lange nicht mehr getan und
> wer von euch hat einen LTO-Streamer mit 100 GB (native) pro Band
> zu Hause ?
> Greetings, fast4ward
Na ja, ich würd erstmal sagen, eine einfache Spiegelung (HW oder SW)
tut auch erstmal. Im professionellen Umfeld gibt aber längst andere
Mechanismen (SAN, Backup-Server, Band-libraries, etc.) mit denen noch
weitaus grössere Datenmengen gesichert werden.
CU
joachim

Festplatten müssen größer werden! - Festplatten mit höherer Datendichte

Filed under: Uncategorized — admin @ 5:02 am

festplatten werden wieder einige schreiben, daß der wahre Held eh nur
64kB RAM, ne 720 KB-Floppy und irgendeine 8MHz Steinzeit-CPU benötigt,
aber wenn man das ganze mal realistisch betrachtet ist in naher Zukunft
nicht mit ausreichender Speicherkapazität (sowohl Festplatte als auch
RAM) zu rechnen. Mehr Speicherplatz bedeutet, daß man Dinge mit dem
Computer machen kann, die man bisher nicht machen konnte.
Man bedenke z.B. MP3. Das Format ist doch nur erfolgreich, weil die
Speicher groß genug sind, auch ne Menge Files speichern zu können. Als
MP2 herauskam war das ganze eher eine Spielerei, weil Festplattenplatz
zu teuer war, um sie für Musikdateien zu verschwenden. Heute ist das
ganz anders, dank großer Festplatten. Und wenn diese noch etwas größer
werden kann man MP3 bald wieder abschaffen und unkomprimiert Musik
speichern (am besten im 24/96-Format.
Der nächste Schritt sind digitale Videos. Ein digitaler Videorekorder
ist was feines, aber richtig witzig wird es erst, wenn man einige 100
GB, besser einige TB Speicherplatz hat. Dann kann man das komplette
Fernsehprogramm mitschneiden und schaut sich dann halt wenn man Lust
hat, das an, was einen interessiert.
Mehr Platz bringt auch mehr Komfort für den Anwender. Früher gab z.B.
es überhaupt keine Online-Dokumentation für Programme. Heute hat man
schon recht komfortable Help-Dateien. Bald können es komplette
Video-Tutorials sein.
Meht Platz und mehr Geschwindigkeit bringt auch mehr Freiheit für den
Programmierer. Anstatt komplizierte und damit fehleranfällige
Algorithmen austüfteln zu müssen, kann der einfacher und damit
fehlerfreier Programmieren - und die freie Zeit für wichtige
Zusatzfeatures oder besseres Debugging (ok, die Marketingabteilungen
werden da schon einen Riegel vorschieben und auf die Features bestehen)
verwenden.
kw

April 7, 2008

Re: Festplatten müssen größer werden! - Festplatten mit höherer Datendichte

Filed under: Uncategorized — admin @ 4:02 am

festplatten Platz und mehr Geschwindigkeit bringt auch mehr Freiheit für
> den Programmierer. Anstatt komplizierte und damit fehleranfällige
> Algorithmen austüfteln zu müssen, kann der einfacher und damit
> fehlerfreier Programmieren - und die freie Zeit für wichtige
> Zusatzfeatures oder besseres Debugging (ok, die Marketingabteilungen
> werden da schon einen Riegel vorschieben und auf die Features
> bestehen) verwenden.
??? Mehr Speicherplatz verleitet doch jeden Programmierer nur dazu,
aufgeblähte Applikationen zu entwicklen und keinen Gedanken an
Optimierung zu verschwenden! Wozu soll er optimieren, soll sich der
User doch neue Hardware (CPU, Ram, Platte) zulegen. Würden sich die
Programmierer mehr mit Optimierung beschäftigen, dann würden auch heute
noch 32MB Ram und eine 1GB Harddisk ausreichen.
Natürlich freut sich die Industrie über jeden ‘Programmieren in 21
Tagen’ Typen, denn der beschert dann satte Umsätze. Mein Tip: schau’
Dir mal das eine oder andere OS an, das auf eine Diskette paßt (QNX,
VxWorks, Neutrino, etc). Und die Mondlandung erfolgte auch mit der
Rechenpower, die heute Dein Handy bietet.

Re: Festplatten müssen größer werden! - Festplatten mit höherer Datendichte

Filed under: Uncategorized — admin @ 1:02 am

festplatten Das ist schon schoen und gut, aber hast du schon mal ne IBM DTLA
> > 307045
> > gehört (7200 U/min)? Die schnurrt so leise, daß ich erst am HDD
> > Lämpchen erkenne, ob sich was auf der Platte tut oder nicht.
>
> Konkret krass! Also werde ich doch mal ‘ne 7200-er ausprobieren!
Die 45GB aus der Serie 75GXP (DTLA 307045) ist für deutlich unter
400 DM zu haben und sehr schnell! Ich hab mir vor 1 1/2 Jahren
auch ne IBM (5400/min) gekauft. Der Lärm ist minimal. Früher
galten die IBM-Platten immer als lärmend. Heute sind selbst die
7200er ganz annehmbar. Schau mal in die ct mit dem großen
Festplattentest (16/2000 glaub ich).
> > Da ist meine alte Seagate 6,4 GB Platte mit 5400 U/min 10 mal so
> > laut. Die “kratzt” richtig laut herum (überhaupt beim booten).
>
> Alle Seagates, mit denen ich persönlich zu tun hatte (etwa vier
> Stück
> von 200MB bis 13GB, also uralt bis fast neu), sind elend laut und
> klingen “kratzig”.
Ich hatte früher mal ne 105er und 430er Seagate. Die waren zwar
nicht sonderlich leise, aber auch nicht zu laut. Das Zugriffs-
geräusch der 430er war auch recht “kratzig”.
Im Vobis GHz-PC f. 1999 DM ist meiner Meinung nach auch ne
Seagate drin. Die ist aber nicht laut, auch bei Zugriffen nicht.
Das CD-ROM-Laufwerk nervt viel mehr als Festplatten, obwohl man
es nur sehr selten benutzt. Leider reicht mein Geld für ein
72x Kenwood nicht. Das ist das einzige halbwegs leise CD-ROM.

April 5, 2008

Re: Festplatten müssen größer werden! - Festplatten mit höherer Datendichte

Filed under: Uncategorized — admin @ 10:03 pm

> > Mehr Platz und mehr Geschwindigkeit bringt auch mehr Freiheit für
> > den Programmierer. Anstatt komplizierte und damit fehleranfällige
> > Algorithmen austüfteln zu müssen, kann der einfacher und damit
> > fehlerfreier Programmieren -
Und zum Teil schlechter.
Ich habe mich z.B. in meiner Diplomarbeit
gründlich mit FFT (Fast Fourier Transformation) befasst, weil die
den Rechenaufwand für eine Fouriertransformation von n^2 auf
n*log(n) reduziert.
Heutzutage würde man das wohl nicht mehr machen, sondern wirklich
n^2 Rechenschritte machen und sich obendrein nachgewiesermaßen
höhere Rundungsfehler einhandeln.
> ??? Mehr Speicherplatz verleitet doch jeden Programmierer nur dazu,
> aufgeblähte Applikationen zu entwicklen und keinen Gedanken an
> Optimierung zu verschwenden! Wozu soll er optimieren, soll sich der
> User doch neue Hardware (CPU, Ram, Platte) zulegen. Würden sich die
> Programmierer mehr mit Optimierung beschäftigen, dann würden auch
> heute
> noch 32MB Ram und eine 1GB Harddisk ausreichen.
Meine Diplomarbeit habe ich mit LaTeX geschrieben und konnte das
mit 8Mb-33MHz-486ern gut machen. Die Leute, die damals Word 6
unter Win0.311 eingesetzt haben, mussten den einzigen 66-MHz-Rechner
mit 16 Mb haben, damit sie vernünftig arbeiten konnten. Dabei hatten
die ihre Arbeit schon in mehrere getrennte Dokumente zerlegt,
weil’s sonst gar nicht geklappt hätte.
> schau’
> Dir mal das eine oder andere OS an, das auf eine Diskette paßt
Wenn man öfters Rechner installiert, ist man froh, dass man die
Hardware notfalls unter DOS unter die Lupe nehmen kann.

April 4, 2008

Re: Festplatten müssen größer werden! - Festplatten mit höherer Datendichte

Filed under: Uncategorized — admin @ 8:01 am

:
> > Mehr Platz und mehr Geschwindigkeit bringt auch mehr Freiheit für
> > den Programmierer. Anstatt komplizierte und damit fehleranfällige
> > Algorithmen austüfteln zu müssen, kann der einfacher und damit
> > fehlerfreier Programmieren - und die freie Zeit für wichtige
> > Zusatzfeatures oder besseres Debugging (ok, die
> Marketingabteilungen
> > werden da schon einen Riegel vorschieben und auf die Features
> > bestehen) verwenden.
>
> ??? Mehr Speicherplatz verleitet doch jeden Programmierer nur dazu,
> aufgeblähte Applikationen zu entwicklen und keinen Gedanken an
> Optimierung zu verschwenden! Wozu soll er optimieren, soll sich der
> User doch neue Hardware (CPU, Ram, Platte) zulegen. Würden sich die
> Programmierer mehr mit Optimierung beschäftigen, dann würden auch
> heute
> noch 32MB Ram und eine 1GB Harddisk ausreichen.
Das ist falsch. Viele heutige Anwendungen sind deshalb so groß, weil
sie mehr DATEN dabeihaben: Hilfsdateien, Tutorials, Grafiken für die
GUI usw.
Dazu kommt, daß die Programme von heute einfach mehr Features haben.
Man kann das natürlich ganz schrecklich finden, aber es ist halt so,
und ich persönlich finde es im Prinzip auch eher gut.
> Natürlich freut sich die Industrie über jeden ‘Programmieren in 21
> Tagen’ Typen, denn der beschert dann satte Umsätze. Mein Tip:
> schau’
> Dir mal das eine oder andere OS an, das auf eine Diskette paßt
> (QNX,
> VxWorks, Neutrino, etc). Und die Mondlandung erfolgte auch mit der
> Rechenpower, die heute Dein Handy bietet.
Wow, jetzt kommt wieder die Mähr vom ‘Superprogrammiere, der jedes Byte
einzeln kennt’. Heutige Programme sind so umfangreich, daß dieser
Ansatz nicht mehr funktioniert. Man kann heute nicht mehr jedes Problem
per Hand lösen, sondern muß Frameworks einsetzen, die - da universeller
- mehr Resourcen benötigen als eine speziell programmierte Lösung. Auch
hierüber kann man meckern, aber niemand kann heute mehr mit einer
Anwendung die 10000 Zeilen groß ist, irgendwo landen (seltene Ausnahmen
ind Spezialbereichen bestätigen die Regel).
Natürlich könnte man die meisten aktuellen Programme mit einem
Bruchteil der Resourcen, die sie heute benötigen programmieren. Die
Nachteile wären: Mehr Fehler, um ein mehrfaches verlängerte
Entwicklungszeit. Ersteres wollen die Kunden nicht (die heutigen
Programme haben schon genug Macken), zweiteres auch nicht, denn sie
müßten dafür bezahlen. Und weniger Features für das selbe Geld will
auch niemand.
Ich überlasse z.B. die Speicherverwaltung lieber einem GC als sie zu
Fuß zu programmieren. Auch wenn es Speicherplatz und Rechenzeit kostet:
Der Kunde freut sich über weniger Abstürze.
kw.

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