Dieser Nobelpreis ist schon 1982 für die Arbeit an der Theorie der
Renormierungsgruppe an Kenneth G. Wilson vergeben worden. Dabei geht
es darum, daß man ein System dadurch beschreibt wie es sich verändert
wenn man es immer wieder auf größere oder kleiner Versionen von sich
abbildet. Dabei findet man dann sog. Skaleninvarianten (also in
deinem Beispiel wie lange es dauert bis die Platte voll und das Konto
leer ist), und diese geben einem wesentliche Auskünfte über das
System selber.
Im Beispiel des Geldes und des Kontos gäbe es z.B. drei Fixpunkte.
Konto ist vor dem Monatsende alle -> Renormiert: Du wirst bettelarm
sterben. Konto reicht immer so gerade -> Renormiert: Du hängst in
diesem Fixpunkt fest. Konto reicht länger als der Monat ->
Renormiert: Du wirst stinkreich.
Der Witz ist, daß der Übergang von einem zum anderen Regime dann in
der physikalischen Beschreibung wohl soetwas wie Phasenübergänge
zwischen fest, flüssig und gasförmig wäre.
Entschulidige wenn das zu kalauerhaft wirkt: Ich renormiere gerade in
meiner Doktorarbeit alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist …
festplatten Haus!
Na, gerade Mittagspause?
> > > > Das RAID-5-Array. Warum um alles in der Welt denkt jedermann bei RAID
> > > > gleich an RAID-5? Das Ding hat in einigen Disziplinen Performance-
> > > > vorteile, keine Frage.
> > > Äh - wirklich? Gegenüber welchem Level?
> > Beim lesen: Gegenüber allen anderen Leveln außer Level 0 (der ja
> > bekanntermaßen kein RAID ist).
> Das ist falsch.
Na gut. Bei Adaptec soll ist dann auch RAID-4 schneller. Wobei ich
das konzeptionell eher als “besser vermeiden” in Erinnerung habe.
> “Because parity data must be skipped on each drive during reads,
> however, the performance for reads tends to be considerably lower
> than a level 4 array.”
Gut. Beim RAID-4 darf beim Lesen die Parity-Platte ignoriert werden,
beim RAID-5 muss es der Parity-Stripe sein. Da scheint es bei Adaptec
technische Unterschiede zu geben.
> Zu finden bei Adaptec (jaja, ich weiß) und
> www.enterprisestorageforum.com…wobei das von letzterer Seite ist
> und IMHO einfacher zu verstehen.
Wir haben einen Verbund aus n 1 Platten. Einmal Level 4, einmal 5.
Einmal wird die n. Platte generell ignoriert und nur von vier Platten
gelesen. Einmal wird von fünf Platten gelesen und jeder n. Sektor
ignoriert. In der Summe wird also auch hier die n. Platte ignoriert.
Ich vermag hier rechnerisch keinen wirklichen Performancenachteil von
RAID-5 ggü. RAID-4 zu erkennen. Aber einen Vorteil: Da auch die
Parity “striped” vorliegt, kann die ebenfalls schneller gelesen (und
vor allem auch geschrieben) werden.
> > Beim Schreiben ist der Level 5 auf
> > Grund der Paritygenerierung natürlich benachteiligt.
> Die haben andere RAID-Level aber auch.
Sicher. Aber der Experte hat hier ja mit Null und Eins verglichen.
Und die sind beide Parity-frei.
> > Man kann hier
> > allenfalls ein wenig optimieren, indem man wahlweise auf ein
> > dediziertes Partity-Laufwerk (RAID-4) setzt.
> Das “optimiert” eher in Richtung Bottleneck. Da die meisten in die
> andere Richtung optimieren gibt es RAID-5.
ja. Was wiederum ein wenig Zweifel an der Adaptecschen Aussage -
zumindest aber an deren verständnis - erwecken läßt. Denn kaum jemand
setzt RAID-4 ein, und das wäre sicher anders, wenn dessen Nachteile
nicht so auf der Hand liegen würden.
prinzipbedingt kann ja auch im RAID-4 eine beliebige (!) Platte
ausfallen. Nur werden beim Ausfall der Parityplatte eben die
Paritydaten erneuert, beim Ausfall einer anderen platte läuft’s wie
beim RAID-5.
> > Im Übrigen ist aber RAID-5 das technische Optimum aus Performance und
> > Redundanz.
> Wenn Du noch “und Kosten” anfügst paßt’s IMHO.
Hatte ich das nicht etwas später erwähnt? Das ist natürlich klar.
> > Das ist soweit sogar richtig! Eine 300 KB große Datei erzeugt beim
> > Schreiben auf eine Single-Platte im Optimalfall eben eine
> > Kopfbewegung , weährend sie in einem RAID-5-Array mit bspw. 8
> > Scheiben und 16 KB Stripesize in der Tat 18 Kopfbewegungen erzeugen
> > kann.
> Wie kommst Du auf 18? Wenn Du 300 KB freine Platz am Stück bei der
Ich wollte nicht verwirren. 300/16 = 18,75. Eine Kopfbewegung je
Sektor. Wobei das natürlich auch eine Kopfbewegung je Platte sein
kann. Dann wären es nur 8.
> Single-Platte voraussetzt kann man wohl auch von genüngend freien
> Blöcken am Stück beim RAID ausgehen, oder nicht?
Sicher. Ich wollte aber mit 8 bis 19 nicht verwirren. Zumal es ja
auch mehr sein können, wenn die Daten fragmentiert sind und auf
mehrere “teilgefüllte” Stripes zugegriffen werden muss.
Durch RAID-5 wird aber nicht die Ausfallwahrscheinlichkeit erhöht,
wie uns “dago” weismachen will, sondern - ganz im Gegenteil - um ein
Vielfaches verringert. Und da wollte ich auf derart höhere (und noch
absurdere) Theorie einfach verzichten.
btw: Haste eigentlich mittlerweile ein (Firmen)notebook? Falls wir
mal wieder zusammen Zug fahren. 
(Immer noch) adaptecfreie Grüße,
Stephan
festplattennd Kopfbewegungen nix, was eine Platte verscheißt. Hitze und
> > vor allem das elende rauf- und runterfahren macht Festplatten kaputt.
> > Beides findet man im Serverbetrieb eher selten.
> Doch. Die Kopfbewegungen sind das Hauptproblem, wenn man die beiden
> anderen Faktoren im Griff hat! Jede Kopfbewegung ist ein
> potenzieller Headcrash.
Natürlich. Und jeder Hub eines Kolbens im Hubkolbenmotor ist ein
potentieller Kolbenfresser.
Wenn man da die Schmierung im Griff hat, ist das Problem aber eher
theoretischer Natur. Wie hier die Headcrashs, wenn Thermik und
Start/Stop stimmen.
Auch sehe ich selbst in der Theorie das in Rede stehende Problem
lange nicht auf Platz 3. Da dürfte sich nämlich eher die berüchtigte
Spannungsschwankung und die dadurch frittierte Elektronik befinden.
> Ruhig einmal nach “duty cycle” recherchieren.
Da stoße ich nur auf reichlich theoretischen Unsinn bei teccchannel.
groups.google.com schweigt sich hingegen aus. Wohl ein Indiz für die
Praxisrelevanz.
Dogmatikfreie Grüße,
Stephan
Hi altes Haus!
> > > Das RAID-5-Array. Warum um alles in der Welt denkt jedermann bei RAID
> > > gleich an RAID-5? Das Ding hat in einigen Disziplinen Performance-
> > > vorteile, keine Frage.
> > Äh - wirklich? Gegenüber welchem Level?
> Beim lesen: Gegenüber allen anderen Leveln außer Level 0 (der ja
> bekanntermaßen kein RAID ist).
Das ist falsch.
“Because parity data must be skipped on each drive during reads,
however, the performance for reads tends to be considerably lower
than a level 4 array.”
Zu finden bei Adaptec (jaja, ich weiß) und
www.enterprisestorageforum.com…wobei das von letzterer Seite ist
und IMHO einfacher zu verstehen.
> Beim Schreiben ist der Level 5 auf
> Grund der Paritygenerierung natürlich benachteiligt.
Die haben andere RAID-Level aber auch.
> Man kann hier
> allenfalls ein wenig optimieren, indem man wahlweise auf ein
> dediziertes Partity-Laufwerk (RAID-4) setzt.
Das “optimiert” eher in Richtung Bottleneck. Da die meisten in die
andere Richtung optimieren gibt es RAID-5.
> Im Übrigen ist aber RAID-5 das technische Optimum aus Performance und
> Redundanz.
Wenn Du noch “und Kosten” anfügst paßt’s IMHO.
> Das ist soweit sogar richtig! Eine 300 KB große Datei erzeugt beim
> Schreiben auf eine Single-Platte im Optimalfall eben eine
> Kopfbewegung , weährend sie in einem RAID-5-Array mit bspw. 8
> Scheiben und 16 KB Stripesize in der Tat 18 Kopfbewegungen erzeugen
> kann.
Wie kommst Du auf 18? Wenn Du 300 KB freine Platz am Stück bei der
Single-Platte voraussetzt kann man wohl auch von genüngend freien
Blöcken am Stück beim RAID ausgehen, oder nicht?
bye
Salze
festplatten suche seit längerem nach brauchbaren Tools, mit dem ich manuell/
> > automatisch z.B. ab dem root directory ein Abbild sämtlicher Dateien
> > und Unterverzeichnisse einer Nicht-Systemplatte sequentiell auf
> > mehrere CD-R bzw. CD-RW bzw. DVD /-Rx schreiben kann. Es handelt sich
> > dabei überwiegend um Daten, die notfalls auch komprimiert gebrannt
> > werden könnten, als *.rar/zip oder *.gz container (muss aber nicht
> > sein).
> Bei solchen Wünschen schaut man immer zuerst auf sf.net!
> Hier drei interessant aussehende Suchergebnisse (Suchbegriff:
> backup):
> cdbkup.sf.net
> bonc.sf.net
> backup2l.sf.net,
> wobei das Letzte nach dem am weitesten Entwickelten aussieht (die
> neuste Version datiert vom 17.09.2002.
Werd ich mal durchforsten. Die Idealvorstellung wären CD-Scheiben im
ISO9660-Format, deren Inhalt in praktisch jedem Rechner unabhängig
vom Betriebssystem als Abbild der gesicherten
Festplattenverzeichnisse lesbar sind, d.h. wenn möglich ohne
.tar/.gz/.zip usw. Container. Ich denke, dass ich ausschließen kann,
das auch nur eine Datei größer 700MB sein wird, wenn nicht, dann
kommen DVD /-Rx Scheiben zum Einsatz. Da bei den meisten Filesystemen
eh eine Beschränkung auf 4GB pro Datei besteht, also kein Problem.
>
> > (D)iese Daten (sollen) auch noch in
> > 10-20 Jahren garantiert lesbar sein […], mit klassischen
> > Backupprogrammen wie von Veritas ist das u.U. nicht gegeben.
> > Backup auf RAW-Datenträger und Wechselmedien wie MO scheiden hier
> > sofort aus.
> Das wird prinzipiell schwierig da Dir die Lebensdauer keiner
> garantieren kann. Hier empfiehlt sich der Einsatz hochwertiger
> Rohlinge wie von Verbatim (die gibt’s auch als OEM).
Das ist selbstverständlich die Basis für das ganze Unterfangen. Es
soll Rohling-Hersteller geben, die garantieren und haften für bis zu
30 Jahre. Abwarten und Tee/ Kaffee trinken…
>
> MfG,
> Chris
festplattenendlich dass bisher keine der marktfuehrenden
> cd-brennprogramme derartige funktionen unterstuetzten.
> die leidensfaehigkeit der user scheint wieder einmal gross.
> auch die cd-brenner herstellen koennen sich mal gedanken
> machen ueber guenstige jukeboxen, bei denen oben die spindel
> draufkommt und unten numerierte gebrannte cd-rs rausfallen.
> das sollte doch fuer weit unter 1000 euro zu machen sein, oder?
Das wäre doch mal etwas sinnvolles. Dann könnte man auch für andere
Brennaufgaben eine Queue einrichten, wäre praktisch, und für unter
1000 Euro sollte das doch auf jeden Fall zu machen sein.
> cd-r bleibt das guenstigste und haltbarste backup medium,
> wenn einem bloss der leidige disk-jockey abgenommen wuerde.
> viele die bei den fallenden HD preisen gerne sich mit dem
> gedanken tragen ausrangierte festplatten als backupmedien zu
> benutzen mussten sich spaeter mit exotischen filesystemversionen
> (linux) und bad sektors (ibm dtla) rumplagen…
exotische filesystemversionen? So lange hab ich es ja noch nicht,
aber wenn man ein Backup auf ext2 macht, meinst du das kann man in x
Jahren nicht mehr lesen?
festplattenl:
> > Ich suche seit längerem nach brauchbaren Tools, mit dem ich manuell/
> > automatisch z.B. ab dem root directory ein Abbild sämtlicher Dateien
> > und Unterverzeichnisse einer Nicht-Systemplatte sequentiell auf
> > mehrere CD-R bzw. CD-RW bzw. DVD /-Rx schreiben kann.
> …
>
> Hmm.. Scheint mir eine relativ einfach lösbare Aufgabe zu sein, wenn
> man sich nur etwas mit Shellskripts/Batchdateien befasst hat. Wo ist
> das konkrete Problem?
Es ist wie meistens unter WinXXYY ein Problem, da die dort vorhandene
“shell” eigentlich unbrauchbar ist. Ein konkretes Problem ist z.B.
wenn ein zu sicherndes (Unter-)Verzeichnis eine die CD-R
überschreitende Kapazität annnimmt. Das tool müßte in diesem Fall mit
der gleichen Verzeichnisstruktur auf einer zweiten CD-R weitermachen
und dies in einem verteilten Logfile registrieren. Das von diskord_
weiter oben dankenswerterweise aufgeführte tool scdbackup löst aber
anscheinend diese Herausforderungen.
mit-time-machine-nutzt-es/”>festplattenn mir bekannten programme die
das “spanning” von directories ueber mehrere
cd-r beherrschen sind:
burn to the brim (zu benutzen in verbindung mit nero usw.)
http://bttb.sourceforge.net/
das interne brennprogramm des aktuellen musicmatch
http://www.musicmatch.com
alle die mit dem staendigen backup von
‘multimedia’-files zu tun haben, sollten das problem kennen.
hier eruebrigt sich auch die kompressionsfrage
weil mp3, divx, real, shorten genau das bereits tun.
andere aufgabe, neben spanning waere ein
transparentes splitting von dateien groesser n MB usw.
unverstaendlich dass bisher keine der marktfuehrenden
cd-brennprogramme derartige funktionen unterstuetzten.
die leidensfaehigkeit der user scheint wieder einmal gross.
auch die cd-brenner herstellen koennen sich mal gedanken
machen ueber guenstige jukeboxen, bei denen oben die spindel
draufkommt und unten numerierte gebrannte cd-rs rausfallen.
das sollte doch fuer weit unter 1000 euro zu machen sein, oder?
cd-r bleibt das guenstigste und haltbarste backup medium,
wenn einem bloss der leidige disk-jockey abgenommen wuerde.
viele die bei den fallenden HD preisen gerne sich mit dem
gedanken tragen ausrangierte festplatten als backupmedien zu
benutzen mussten sich spaeter mit exotischen filesystemversionen
(linux) und bad sektors (ibm dtla) rumplagen…
liebe c’t redakteure macht doch mal einen artikel ueber das thema!
festplattene seit längerem nach brauchbaren Tools, mit dem ich manuell/
> automatisch z.B. ab dem root directory ein Abbild sämtlicher Dateien
> und Unterverzeichnisse einer Nicht-Systemplatte sequentiell auf
> mehrere CD-R bzw. CD-RW bzw. DVD /-Rx schreiben kann. Es handelt sich
> dabei überwiegend um Daten, die notfalls auch komprimiert gebrannt
> werden könnten, als *.rar/zip oder *.gz container (muss aber nicht
> sein).
Bei solchen Wünschen schaut man immer zuerst auf sf.net!
Hier drei interessant aussehende Suchergebnisse (Suchbegriff:
backup):
cdbkup.sf.net
bonc.sf.net
backup2l.sf.net,
wobei das Letzte nach dem am weitesten Entwickelten aussieht (die
neuste Version datiert vom 17.09.2002.
> (D)iese Daten (sollen) auch noch in
> 10-20 Jahren garantiert lesbar sein […], mit klassischen
> Backupprogrammen wie von Veritas ist das u.U. nicht gegeben.
> Backup auf RAW-Datenträger und Wechselmedien wie MO scheiden hier
> sofort aus.
Das wird prinzipiell schwierig da Dir die Lebensdauer keiner
garantieren kann. Hier empfiehlt sich der Einsatz hochwertiger
Rohlinge wie von Verbatim (die gibt’s auch als OEM).
MfG,
Chris
festplattenesen Tread aufgegriffen, weil dazu soviel Blödsinn
geschrieben wurde.
Warum sind denn nun Serverplatten kleiner (Speicherkapazität)
Weil die Menschen dumm sind (die Käufer - vor allem, je Inteligenter
Sie sind).
!!! Der Mensch ist ein Paradox in jeder Hinsicht.
Mann kann jede Harddisk zu einer “Serverplatte” machen.
(Hardware-Mäßg ist prinzipiell kein Unterschied !)
1. Größere MTBF
2. Schnellere Zugriffszeit
Diese beiden Werte kann man per Software einstellen.
Wer dies nicht glaubt, versteht nichts davon.
Ich bin schon auf schlaue Komentare gespannt.
Am Wichtigsten ist:
Man definiert eine Hardware als was “Besseres” - eine Serverplatte
eben.
Schon kann man das Doppelte verlangen.
(Eingentlich das Vierfache, da man wegen der kleineren Kapazität
dopelt soviele Platten braucht).
Die Laute glauben es - die Margen der Hersteller steigen.
Alle sind zu frieden.
- Der Hersteller, weil er mehr verdient und weiter weis,
daß er den Leuten jeden Mist andrehen kann.
- Der Kunde, weil er sich was besseres “gegönnt” hat und stolz ist,
sich das eben leisten zu können.
Smilz
NS.: Ich habe so eine Software, mit der man aus einer normalen HD
eine
Serverplatte machen kann - für Seagate-HD :-))